Wir halten Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle finden Sie wichtige News, die für das bremische Musikleben von Bedeutung sind. Die Meldungen werden regelmäßig aktualisiert – schauen Sie also gern öfter mal vorbei!

24. Januar 2025 Zukunft braucht Musik, Zukunft braucht Dich!

Ein junger Mann mit Sonnenbrille und braunen kurzen Haaren spielt Posaune. Daneben steht: "Zukunft bruacht Musik Zukunft braucht Dich!". Über dem Foto steht: "Teile Deine Begeisterung für Musik! Informiere Dich jetzt über das vielvältige Berufsfeld der Musikpädagogik!" Unter dem Bild sind social media Icons, Logos und weitere Informationen abgebildet.

Musikalische Bildung ist die Basis des vielfältigen Musiklebens in Deutschland. Doch der Fachkräftemangel in musikpädagogischen Berufen, in Schulen ebenso wie in Musikschulen, lässt dieses Fundament immer mehr zerbröckeln. Der Deutsche Musikrat hat daher die Social Media-Kampagne „Zukunft braucht Musik, Zukunft braucht Dich!“ auf Instagram und TikTok gestartet. Die Zielgruppe: junge, musikaffine Menschen, die sich von einem musikpädagogischen Tätigkeitsfeld angesprochen fühlen könnten. Über kurze, prägnante Videos erhalten sie Einblicke in die besonderen (Glücks-)Momente, Herausforderungen und Erfolge im Alltag von Musikpädagog:innen und erfahren Wissenswertes über unterschiedliche Berufsbilder und Ausbildungswege. Begleitet wird die Kampagne von einer Website mit weiterführenden Informationen und einem gesonderten Newsletter. Mit Video-Statements unterstützen zudem bekannte Musiker:innen die Kampagne.

Hierzu Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats: „Musikpädagogik ist ein Berufsfeld mit Zukunft – mit großem kreativen Gestaltungsspielraum und Verantwortung für die Lebenswege nachkommender Generationen. Über Musikpädagogik kann man mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen, die eigene Musik leben und die Begeisterung dafür teilen. Doch das Bild, das junge
Leute von musikpädagogischen Arbeitsfeldern haben, ist offenkundig oft negativ besetzt. Hier setzt unsere Kampagne an: mit Informationen, Emotionen und Motivation. Zugleich wird sich der Deutsche Musikrat, gemeinsam mit den Landesmusikräten und seinen Mitgliedsverbänden aus der Musikpädagogik, weiterhin musikpolitisch vehement dafür engagieren, dass sich die Rahmenbedingungen in den musikpädagogischen Arbeitsfeldern verbessern und der Musikunterricht, insbesondere an den Schulen, wieder den Stellenwert erhält, den er verdient: als wertvolle Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft.“

Im März 2020 wurde in der gemeinsamen Studie „Musikunterricht in der Grundschule – Aktuelle Situation und Perspektive“ des Deutschen Musikrats, der Konferenz der Landesmusikräte und der Bertelsmann Stiftung erhoben, dass an Grundschulen bereits 23.000 ausgebildete Musiklehrkräfte fehlen. Zahlen wie diese resultieren aus der Problematik, dass die Studienbewerbungen für Lehramt Musik deutschlandweit drastisch zurückgehen. Mögliche Ursachen für diese Entwicklung wurden in der bundesweiten Studie „MULEM-EX“ (kurz für: „Musiklehrkräftemangel – eine explorative
Studie“) untersucht und im Juni 2024 vorgestellt.

Jede:r kann sich dieser Initiative anschließen, auf diese hinweisen und die Inhalte teilen. Derzeit werden zudem für ein neues Format begeisterte Musikpädagog:innen gesucht, die bereit wären, in einem selbstgedrehten Handyvideo über ihre Arbeit zu berichten und Einblicke zu geben. Wenn Sie passende Personen kennen, melden Sie sich gern bei uns!

11. Januar 2025 Die Stimme ist Instrument des Jahres 2025!

Engagierte Chorsingende singen gemeinsam aus voller Brust
Bremer Chorfest 2022, Edentity Popchor, Foto: Magdalena Stengel

2025 wird das älteste Instrument der Welt das INSTRUMENT DES JAHRES: Die Stimme!

In einem spannenden Zusammenspiel aus Muskeln, Stimmlippen und Knorpel im Kehlkopf entsteht die für jeden Menschen einzigartige Stimme. Sie kann tönen, flüstern, sprechen, singen und noch so viel mehr. Und so kann jede:r das „eingebaute“ Instrument ganz individuell hörbar machen und einsetzen. Höchste Zeit also, dass durch die bundesweite Initiative der Landesmusikräte dieses außergewöhnliche Instrument ein Jahr lang in Szene gesetzt wird.

Mitmachen möglich – eine Initiative für Alle 

Seit 2008 rufen die Landesmusikräte der teilnehmenden Bundesländer jährlich ein „Instrument des Jahres“ aus, das über zwölf Monate hinweg ins Rampenlicht gestellt wird. Ziel ist es, Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Facetten dieses Instruments zu lenken und dessen kulturelle Bedeutung zu feiern. Die Initiative ist ein partizipatives und offenes Format. Jedes Bundesland hat dabei seine eigene Herangehensweise, um das länderübergreifende Anliegen zu unterstützen. 

In Bremen sind Interessierte dazu eingeladen, sich an dieser besonderen Initiative aktiv zu beteiligen, die Stimme in all ihren Facetten zu feiern und ihre universelle Kraft sichtbar und erlebbar zu machen. Die Stimme bietet eine beeindruckende Vielfalt an kreativen Ausdrucksmöglichkeiten – von traditionellem Gesang über innovative Klangexperimente bis hin zu multimedialen Konzepten. Ob kleine oder große Veranstaltungen, ob Konzerte, Workshops, Gemeinschaftsaktionen, interdisziplinäre Formate oder digitale Angebote: Jede Aktivität ist willkommen und bereichert die Initiative. Mitmachen können alle, die Freude daran haben, die Stimme in den Fokus zu rücken!

Um die Akteur:innen bei der Beteiligung an der Initiative zu unterstützen, stellt der Landesmusikrat Bremen Materialien und Plattformen zur Verfügung und berät Interessierte. Auf der Webseite des Dachverbands können Veranstaltungen mit Bezug zur Initiative angekündigt werden. Durch eine flankierende Social-Media-Kampagne werden die Aktivitäten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Interessierte, die im Rahmen der Initiative aktiv werden möchten, können sich per E-Mail unter info(at)landesmusikrat-bremen.de oder telefonisch unter 0421 – 705 999 bei uns melden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite.

Graue Grafik eines singenden Menschen auf weißem Hintergrund, links ist ein orangefarbener Schriftzug "Instrument des Jahres 2025 Stimme" zu sehen.

20. Dezember 2024 Aufruf zur Beteiligung: „Kultur wählt Demokratie“

Wellenartiges Element aus dem Logo des Landesmusikrats Bremen in grauer Farbe auf weißem Hintergrund. Darunter steht in schwarzer Schrift: KULTUR WÄHLT DEMOKRATIE.

Liebe Mitglieder des Landesmusikrates Bremen, liebe Musikmenschen, 

die anstehende Bundestagswahl am 23. Februar 2025 ist ein wichtiger Moment, sich aktiv für eine starke, vielfältige und offene Demokratie in unserem Land zu positionieren. Auch wir, die Kulturschaffenden in Bremen und Bremerhaven, tragen große Verantwortung für unsere Zukunft und für den Bestand unserer demokratischen Grundwerte.   

Der Landesmusikrat begrüßt es daher sehr, dass in einem Arbeitstreffen freier bremischer Berufs- und Kulturverbände verschiedener künstlerischer Sparten die Idee einer offenen Veranstaltungsreihe bzw. eines gemeinsamen Aktionszeitraumes entstanden ist. Wir wollen die Informationen zu dieser Initiative gern auch in unsere Mitgliedschaft tragen und hoffen, dass sich möglichst viele verschiedene Bremer Kultur-Akteur:innen aus der gesamten Kulturszene sowohl zivilgesellschaftliche Akteur:innen beteiligen. Je mehr auf die Beine gestellt wird, umso sichtbarer kann die Kulturszene werden und umso mehr Menschen lassen sich erreichen.

Wie kann man sich beteiligen?

– Vom 10. bis zum 22. Februar 2025 soll eine offene Veranstaltungsreihe an unterschiedlichen Orten, in vielfältigen Formaten unter dem Slogan „Wählt Demokratie!“ / „Kultur für Demokratie“ / „Kultur wählt Demokratie“ (Arbeitstitel!) initiiert werden. Wer interessiert ist, in diesem Zeitraum eine eigene Veranstaltung zum Thema auf die Beine zu stellen oder Kompetenzen / Ressourcen einbringen möchte, meldet sich bitte so schnell wie möglich bei uns unter der Mailadresse info(at)landesmusikrat-bremen.de. Wir werden dann weitere Informationen und die Zugänge zu offenen Arbeitsdokumenten (google docs) zur Verfügung stellen.  
Wichtig dabei ist: Die Verbände können an einigen Punkten schauen, wie sie bei der Durchführung einzelner Veranstaltungen solidarisch unterstützen, haben aber nicht die Ressourcen, selbst als Veranstalter:innen oder Organisator:innen dieser offenen Reihe zu agieren. D.h. Einrichtungen / Akteur:innen, die sich beteiligen wollen, übernehmen entsprechend selbst die Verantwortung für die Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltungen. 

– Nach dem 6.1.2025 wird schnellstmöglich festgelegt, wie diese Veranstaltungen mit dem verbindenden Slogan über gemeinsame Kanäle / Hashtags etc. in die Öffentlichkeit getragen werden können. Auch diejenigen Institutionen / Verbände / Organisationen / Einzelpersonen, die zwar nicht die Ressourcen haben, eine eigene Veranstaltung zu planen, aber gern ideell die Idee unterstützen, mitdenken und die gemeinsame Botschaft teilen möchten, sind eingeladen, zu partizipieren. Ebenfalls wären Profis im Bereich Marketing, Grafik / Layout, die sich vorstellen können, ihre Kapazitäten für diese Initiative zur Verfügung zu stellen, enorm hilfreich. Bitte auch in diesem Fall eine kurze Nachricht an info(at)landesmusikrat-bremen.de senden, damit wir die Interessierten in die nächsten Schritte mit einbeziehen können. 

Uns ist bewusst, dass der Zeitpunkt dieser Initiative inmitten der Weihnachtsfeiertage nicht ideal ist, doch ist Eile geboten, wenn man noch vor der Bundestagswahl aktiv werden möchte. Wir werden auch zwischen den Feiertagen unter der genannten Mailadresse erreichbar sein und auf Anfragen reagieren (es kann allerdings sein, dass die Antworten nicht immer ganz zeitnah erfolgen, dafür bitten wir schon jetzt um Verständnis).

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung und stehen für Fragen zur Verfügung. 

6. Dezember 2024 Gründung Round Table Amateurmusik 

Ein Sofa und mehrere Sessel laden zum Hinsetzen ein, an der Wand hängt eine Tafel, auf der "Herzlich Willkommen" steht.
Foto: Landesmusikrat Bremen (Ort: Klub Dialog ,im Juni 2023)

Einladung zur Beteiligung!

Im Netzwerktreffen „Der LMR zu Gast bei… Musikszene Bremen“ wurden am 19. November 2024 in der Zollkantine wichtige Handlungsfelder für die Bremer Amateurmusikszene diskutiert. Zentrale Ergebnisse waren der Wunsch nach genreübergreifenden Aktionen und einem Kompetenzzentrum Amateurmusik. Auch die Nachwuchsarbeit und die Zusammenarbeit mit Schulen hinsichtlich des Ganztagesanspruchs ab Mitte 2026 wurden als wichtige Themen identifiziert. Der nächste Schritt ist die Einrichtung eines Round Tables, um diese und andere Themen konkret weiterzuentwickeln und die Szenenbildung zu fördern. Wir möchten allen LMR-Mitgliedern und Interessierten die Möglichkeit geben, bei diesem offenen Angebot dabei zu sein. Ein erstes Treffen soll am 22. Januar 2025 stattfinden.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich gern unter info(at)landesmusikrat-bremen.de bei uns melden.

Mehr zum Thema Amateurmusik und den Handlungsfeldern finden Sie hier.

27. November 2024 Foto-Impressionen vom Orchesterfestival Bremen & Bremerhaven 2024

Weißer Schriftzug "Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven" auf rotem Hintergrund, im Vordergrund sind unscharf Musiker, Notenpulte und Kontrabässe zu erkennen.
Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven 2024, Foto: Magdalena Stengel

Für den Landesmusikrat stand der November ganz im Zeichen der Amateurmusik – wer das große Orchesterfestival am 10. November in Bremerhaven verpasst hat oder sich ein paar Eindrücke des Tages wieder in Erinnerungen rufen möchte, kann mit unserer Fotogalerie nochmals eintauchen in das große Fest der Amateurmusik, bei dem rund 500 Mitwirkende in 18 Ensembles auf den drei Bühnen im Stadttheater, in der Großen Kirche sowie in der Hochschule (Haus T) musizierten und circa 1.500 Menschen im Publikum begeistert haben. Zur Eröffnung des Festivals betonte Schirmherr Dr. Andreas Bovenschulte in Bremerhaven: „Ich finde es vorbildlich, dass auch und gerade kleine Ensembles große Ambitionen zeigen. Sie ergreifen die Chance, musikalische Fähigkeiten zu verfeinern und ihren eigenen Stil zu entwickeln. Breitensport ist bedeutsam, Breitenmusik nicht minder. An ihrer Förderung ist mir als Bürgermeister, Kultursenator und auch als Amateurmusiker gelegen.“ Jawohl – das sehen wir ganz genauso!

26. November 2024 Ausschreibung zum Deutschen Chorwettbewerb 2027 ist online

Grüne Bögen am linken Rand, daneben steht Deutscher Chorwettbewerb Deutscher Musikrat

Die Ausschreibung für den Deutschen Chorwettbewerb 2027, der vom 1.-9. Mai 2027 in Leipzig stattfindet, wurde veröffentlicht und kann hier eingesehen werden.

Der Deutsche Chorwettbewerb (DCW) gibt Amateurchören die Möglichkeit eines Leistungsvergleichs, soll aber auch vom Gedanken der Begegnung der Chöre geprägt sein. Die Fortbildung talentierter Chorleiter, die Dokumentation der Leistungsfähigkeit der Chöre in der Bundesrepublik Deutschland und die Anregung zur Beschäftigung mit zeitgenössischer Chormusik sind weitere Ziele des Projektes. Für den Austausch von Erfahrungen auf internationaler Ebene sorgen internationale Juror:innen und Fachleute. Dem Wettbewerb auf Bundesebene (vierjährig) gehen in allen Bundesländern Auswahlverfahren voraus, die von den Landesmusikräten durchgeführt werden. Interessierte melden ihren Chor zum Wettbewerb des Bundeslandes an, in dem er seinen Sitz (bzw. Schwerpunkt seiner Proben- und Konzerttätigkeit) hat.

In Bremen ist der nächste Landeswettbewerb für 2026 geplant. Weitere Informationen dazu werden auf unserer Website bekannt gegeben.

25. November 2024 PopCamp 2025 – es geht wieder los!

Menschen und musikalisches Equipment im Gegenlicht von Scheinwerfern
Impressionen aus dem PopCamp 2018, HAIÓN, Foto: Stiehler-Ludewig

Bis zum 31. Januar 2025 können sich wieder Newcomer-Künstler:innen für das PopCamp – das High-Level-Förderprogramm des Deutschen Musikrats – bewerben. Jährlich werden fünf Künstler:innenprojekte aus ganz Deutschland in das Programm aufgenommen, die sich (regional) bereits einen Namen erarbeitet haben und ein ausgeprägtes Profil mitbringen. Die Bands und Solokünstler:innen werden auf dem Weg in die Professionalität begleitet und können neue Kontakte ins Musikbusiness knüpfen. 

Wie läuft die Nominierung ab? Interessierte könnt sich von einem/einer der zahlreichen Nominator:innen fürs PopCamp vorschlagen lassen. Eine Liste der Nominierungsberechtigten Institutionen wie Landesmusikräte, Radiosender, Kultureinrichtungen, Musikwettbewerbe, Musikblogs etc. findet sich hier. Nach der Nominierung bekommen die Newcomer-Künstler:inenn eine Mail zum eigentlichen Registrierungsportal zugeschickt.

Weitere Infos hier

PopCamp 2025 – Nominierung-FAQ hier

20. November 2024 Ausschreibungsphase für Residenzen 2025/2026 im Zentrum für Kunst gestartet

In bunten Farben angeleuchtete Hausfassade
Zentrum für Kunst im Tabakquartier

Der Senator für Kultur schreibt für die Bereiche Theater, Tanz und Musik einjährige Residenzen im Zentrum für Kunst für die Saison 2025/2026 aus. Entscheidendes Kriterium für die im ZfK produzierte und präsentierte Kunst ist die Professionalität der dort arbeitenden Künstler:innen und der gesellschaftliche Kontext ihrer Produktionen beziehungsweise Werke.

Auf drei Etagen und mit rund 5.500 Quadratmetern Fläche ist im Zentrum für Kunst im Tabakquartier in Bremen-Woltmershausen ein starkes, sichtbares Forum für Bremens Freie Kunstszene entstanden. Es umfasst zwei Säle, verschiedene Proberäume und Atelierarbeitsplätze, ein Audio-Aufnahmestudio, Räume für Begegnungen, Konzerte, Tanz- und Theaterproben Professionelle, freischaffende, in Bremen lebende und arbeitende Künstler:innen sind mit dieser Ausschreibung eingeladen, sich für einjährige Residenzen im Zentrum für Kunst zu bewerben. Mit seinen räumlichen und technischen Gegebenheiten schafft das Zentrum für Kunst die Voraussetzung für eine qualifizierte künstlerische Arbeit im darstellenden, im bildenden und im musikalischen Kunstbereich.

Antragsberechtigt sind alle Bremer freischaffenden und professionell arbeitenden (Einzel-) Künstler:innen oder Ensembles/Kollektive der o.g. Sparten. Die Residenzen verstehen sich als Förderung der hiesigen Ensembles und Einzelkünstler:innen und werden in Form von Stipendien kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Projekte der residierenden Ensembles/Kollektiven oder Einzelkünstler:innen können im Zentrum für Kunst geprobt und aufgeführt werden. Hierzu stehen Proberäume und Aufführungssäle zur Verfügung. Die Produktionen werden nach den Möglichkeiten des Hauses technisch und organisatorisch unterstützt (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Ticketing). Das Zentrum für Kunst unterstützt die Residenzen ferner mit kulturfachlichen Mitteln bei der Realisierung der Projekte.

Die Bewerbungsfrist endet am 16. Februar 2025.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Website vom Zentrum für Kunst.

12. November 2024 Musik bewegt was! Das war das Orchesterfestival 2024

200 Musikerinnen und Musiker stehen mit ihren Instrumenten auf der Bühne des Stadttheaters Bremerhaven, im Hintergrund ist der Schriftzug "Orchesterfestival Bremen & Bremerhaven 2024" zu lesen.
Orchesterfestival Bremen & Bremerhaven 2024, „Side-by-Side“-Konzert auf der Bühne des Stadttheaters Bremerhaven, Foto: Magdalena Stengel

Wow, was für ein Fest! WIR SAGEN DANKE!

Am Sonntag, den 10. November stand Bremerhaven ganz im Zeichen der instrumentalen Amateurmusik! Das 2. Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven ist nach rund 20 Begegnungskonzerten im Stadttheater Bremerhaven, in der Großen Kirche sowie der Hochschule Bremerhaven und einem bewegenden Mitspiel-Event gemeinsam mit den Musiker:innen des Philharmonisches Orchester Bremerhaven fulminant zu Ende gegangen. Rund 500 Mitwirkende in 18 Ensembles musizierten auf den drei Bühnen und haben circa 1.500 Menschen im Publikum begeistert. Einmal mehr präsentierte die riesige Amateurmusikszene des Landes ihre großartige Vielfalt und artikulierte lautstark ihre zentrale Bedeutung als wesentlicher Pfeiler der kulturellen Grundversorgung und Impulsgeber für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Auch Bürgermeister und Senator für Kultur Andreas Bovenschulte begrüßte als Schirmherr der Veranstaltung zur Eröffnung die zahlreichen Gäste im Stadttheater zusammen mit Marc Niemann, dem Vorsitzenden des Landesmusikrates Bremen. Er betonte: „Ich finde es vorbildlich, dass auch und gerade kleine Ensembles große Ambitionen zeigen. Sie ergreifen die Chance, musikalische Fähigkeiten zu verfeinern und ihren eigenen Stil zu entwickeln. Breitensport ist bedeutsam, Breitenmusik nicht minder. An ihrer Förderung ist mir als Bürgermeister, Kultursenator und auch als Amateurmusiker gelegen.“

In Kürze werden wir auf unserer Website weitere Foto-Impressionen vom diesjährigen Orchesterfestival veröffentlichen. Stay tuned!

Alle Informationen zum Projekt finden Sie hier

Ein Jugendorchester sitzt auf der Bühne. Vor den Musikerinnen und Musikern steht Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und spricht, der Vorsitzende vom Landesmusikrat Marc Niemann hört zu. Im Hintergrund ist der Schriftzug "Orchesterfestvial Bremen & Bremerhaven 2024" zu sehen.
Orchesterfestival Bremen & Bremerhaven 2024, Begrüßung durch Schirmherrn Dr. Andreas Bovenschulte und Marc Niemann, Foto: Kristin Niemann

25. Oktober 2024 Netzwerktreffen Amateurmusik am 19. November

Wellenartiges Element aus dem Logo des Landesmusikrats Bremen

Einladung zum Netzwerktreffen Amateurmusik

Das Veranstaltungsformat „Der Landesmusikrat zu Gast bei …“ geht in die nächste Runde!
Wir laden Sie und euch herzlich dazu ein, mit uns einen Abend im Haus der Musikszene Bremen in der Überseestadt zu verbringen. 

Der Landesmusikrat zu Gast bei…
…Musikszene Bremen e.V. 

Dienstag, 19. November 2024, 19:00 Uhr
Ort: Musikszene Bremen e.V. / Zollkantine – Hansator 1, 28217 Bremen

Thema: Amateurmusik im Land Bremen –  Zukunft gestalten, Potenziale nutzen

Was uns erwartet: Ein Impulsvortrag zur Bedeutung von Amateurmusik, eine Diskussion zur Übertragung der Ideen nach Bremen sowie die Möglichkeit, die Arbeit von Musikszene Bremen e.V. kennen zu lernen und gleichzeitig in entspannter Atmosphäre Netzwerke zu knüpfen und sich auszutauschen.

Die Amateurmusikszene ist groß – sehr groß sogar. Deutschlandweit geben knapp 20% der Bürger:innen an, in ihrer Freizeit Musik zu machen. Damit ist Musik neben dem Sport die beliebteste Freizeitbeschäftigung. Gemeinsam möchten wir darüber sprechen, welche Bedeutung die Amateurmusik für Bremen hat – kulturell, politisch, gesellschaftlich – und wie die Potenziale dieser heterogenen Szene weiter gehoben bzw. im Land Bremen genutzt werden können. Welche Bedürfnisse und Wünsche haben die Akteur:innen der Amateurmusik, um erfolgreich in Bremen aktiv zu werden? Wie hängen die Amateurmusik und die professionelle Musikszene miteinander zusammen? Und auf welchem Weg können innovative Konzepte entwickelt werden, die sowohl kurzfristige Projekte als auch nachhaltige kulturelle Entwicklungen ermöglichen?

Programm:

Begrüßung und Vorstellung Musikszene Bremen e.V. – Andrea Rösler (Musikszene Bremen e.V.) und Marc Niemann (Landesmusikrat Bremen) 

Impulsvortrag „Wir sind viele. Wir sind überall. Wie Amateurmusik den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt“,  Emilia Schmidt (Leiterin Grundsatzreferat Bundesmusikverband Chor und Orchester)

Diskussion mit Vertreter:innen aus Kultur und Politik. Wir diskutieren gemeinsam mit dem Publikum und den Gesprächsgästen darüber, wie die Amateurmusikszene in Bremen gestärkt und besser sichtbar gemacht werden kann. 

Unsere Gesprächsgäste sind u.a.: 
Kirsten Bodendieck (Vorsitzende KreisChorVerband Bremen e.V.)
Gregor Hennig (Vorsitzender POP Office Bremen)
Daniel de Olano (Kulturpolitiker Bündnis 90 / DIE GRÜNEN)
Bettina Pilster (Leiterin Musikschule Casa della Musica)
Emilia Schmidt (Leiterin Grundsatzreferat Bundesmusikverband Chor und Orchester)
Moderation: Carla Frese, Marc Niemann (Landesmusikrat Bremen)

Open House und Netzwerken bei Getränken

Musikalisch begleitet wird der Abend durch die Singer-Songwriterin Liederin, präsentiert von Musikszene Bremen e.V. 


Gern kann diese Einladung an Interessierte weitergeleitet werden. 

Zum Format: Mit der Veranstaltungsreihe „Der Landesmusikrat zu Gast bei …“ bieten wir einmal im Jahr ein Netzwerktreffen bei einem unserer Mitglieder an. Auf diesem Wege bekommen die Fachverbände, Organisationen und Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Dabei werden Themen beleuchtet, die für die gesamte Musikszene des Landes Bremen relevant sind. Bei einem Getränk gibt es im Anschluss an die Veranstaltung die Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen und persönlichem Austausch.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei. Die Veranstaltung findet im Haus der Musikszene Bremen im zweiten Stock (Zollkantine) statt – Eingang über die Feuertreppe an der Gebäudeseite Richtung Nordstraße. Es gibt keinen Fahrstuhl vor Ort. Bei Fragen zur Barrierefreiheit rufen Sie uns gerne im Vorfeld an!

Eine Veranstaltung vom Landesmusikrat Bremen in Kooperation mit Musikszene Bremen e.V. 

Logo Landesmusikrat Bremen

Ein rundes Logo in schwarzer Farbe, darunter steht der Schriftzug Musikszene Bremen