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Europäischer Klavierwettbewerb Bremen

Seit 1987 gibt der „Internationale Bremer Klavierwettbewerb“ alle zwei Jahre jungen Pianistinnen und Pianisten die Möglichkeit, ihr Können einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen.

Seit 2010 firmierend als „Europäischer Klavierwettbewerb Bremen“ sieht sich der Wettbewerb als Plattform für junge Pianistinnen und Pianisten, die sich einer hochkarätigen, internationalen Jury stellen. Auch der letzte „Europäische Klavierwettbewerb Bremen“ fand im Februar  2018  gesamteuropäisch einschließlich der GUS, der Türkei und Israels statt. Neben Preisen erhalten die Preisträger und Preisträgerinnen die Möglichkeit, sich in einer großen Anzahl von Anschlusskonzerten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Außerdem wird als Fördermaßnahme mit den Preisträgern eine Doppel-CD produziert.

Seit Beginn des Wettbewerbes wird dieser im „Sendesaal“ in  Bremen duchgeführt.

1990 entschlossen sich die Partner Landesmusikrat Bremen e.V., Radio Bremen und die Sparkasse Bremen, den Wettbewerb 1991 auf europäischer Ebene  unter Einschluss von Musikern aus der Türkei und Israel, durchzuführen. Damit wurde die Absicht verfolgt, den Prozess der europäischen Einigung auf dem Gebiete der Kultur und der Jugendbegegnung konkret zu begleiten. Folgerichtig übernahm seither der jeweilige Bundesaußenminister die Schirmherrschaft.

Außerdem wird 1991 ein Ehrenausschuss gebildet. Zum Kreis der „Freunde und Förderer“ gehören heute ca. 50 engagierte bremische und auswärtige Persönlichkeiten sowie Institutionen aus Kultur und Wirtschaft. Den Vorsitz hat Dr. Tim Nesemann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen.

1999 kamen die „Glocke Veranstaltungs GmbH“  und  2005 die Bremer Philharmoniker als weitere Partner dazu, 2007 schloss sich das Deutsche Jugendherbergswerk an. Der Verein „Freunde des Sendesaales e.V.“ ist seit seiner Gründung ebenfalls ein Unterstützer des „Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen“.

Wegen seiner hohen künstlerischen Anforderungen errang der Bremer Klavierwettbewerb sehr schnell einen besonderen Stellenwert im internationalen Wettbewerbsgeschehen.

Ein vom Wettbewerb in Auftrag gegebene Auftragskomposition, die die Uraufführung beim Semifinale mit den „Bremer Philharmonikern“ in der „Glocke“ erlebt, setzt einen bewussten Akzent zur Pflege und Beschäftigung mit neuer Musik.
Der seit 2001 von der Bremer Zeitung „WESER KURIER“gestiftete Publikumspreis lässt die Bremer Öffentlichkeit in hohem Maße Anteil am Geschehen des Wettbewerbs nehmen.

Das Treffen junger Künstlerinnen und Künstler in Bremen geht über den reinen Wettbewerbsgedanken hinaus. Die neu gestaltete Jugendherberge Bremen direkt an der Weser verwandelt sich während der Wettbewerbswochen in ein Begegnungszentrum voller Musik. Dort stehen den jungen Musikern ausreichend Übungsflügel namhafter Pianofortefabriken zur Verfügung; dort wird auch gemeinsam geprobt und diskutiert, werden Erfahrungen ausgetauscht: Kurz – es wird gemeinsam gelebt! So ist der Bremer Klavierwettbewerb ein bewährtes Forum menschlicher und künstlerischer Verständigung über Länder-, Sprach- und Kulturgrenzen hinweg.

In jüngster Zeit treten Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wettbewerbs vor Bremer Schulklassen auf, um Kinder und Jugendliche für die Musikkultur zu motivieren.

Sind sie an weiteren Informationen interessiert?
Dann besuchen Sie uns gerne unter www.ekw-bremen.de

Der Landemusikrat wird durch den Senator für Kultur des Landes Bremen gefördert.

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