Wir halten Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle finden Sie wichtige News, die für das bremische Musikleben von Bedeutung sind. Die Meldungen werden regelmäßig aktualisiert – schauen Sie also gern öfter mal vorbei!

29. Juli 2026 Projekmittelverfahren 2027 beim Senator für Kultur

Antragsunterlagen auf einem Tisch
Foto: Landesmusikrat Bremen

In Kürze beginnt wieder das allgemeine Verfahren zur Vergabe der Projektmittel für das Kalenderjahr 2027 beim Senator für Kultur. Das zentrale Ziel der Projektförderung ist die künstlerische und kulturelle Profilierung Bremens in den verschiedenen Sparten. Dabei werden insbesondere freie professionelle und nicht-institutionsgebundene Künstler:innen in den Blick genommen. Die Antragstellung ist möglich vom 1. bis 30. September 2026 (18:00 Uhr).

Es können in diesem Jahr Anträge für 2027 sowie für eine 3-jährige Ensembleförderung (2027 bis 2029) gestellt werden. Darüber hinaus ist es möglich, bereits Anträge für 2028 zu stellen, wenn mit diesen die Absicht erklärt wird, zusätzliche Drittmittel einzuwerben (eine ggfs. bewilligte Vormerkung für 2028 erlischt, wenn keine Drittmittel eingeworben werden können).

Informationen zu den Antragsvoraussetzungen und zur Antragstellung können der Website des Senators für Kultur sowie den FAQs zum Projektmittelverfahren entnommen werden. Die Anträge müssen über das digitale Portal gestellt werden. Zur fairen Honorierung oder Entlohnung wird auf die veröffentlichten Konzepte zu den Honorarempfehlungen der Verbände verwiesen. Bitte beachten Sie auch die Musterformulare und Vorlagen. Bei Fragen stehen Ihnen Agnieszka Kotlowska und Tabea Nicolaysen unter der E-Mail-Adresse projektmittel@kultur.bremen.de mit Rat und Tat zur Seite.

27. Juli 2026 Ausschreibung für Jugend musiziert 2027 ist veröffentlicht!

Links ist ein roter Kreis zu sehen, der von fünf weißen Bögen durchbrochen ist, recht steht in dunkelblauer Schrift: Jugend musiziert

Neues Jahr, neues Glück – es geht wieder los! Ab 1. Oktober können sich junge Musiktalente in zahlreichen Solo- und Ensemblekategorien für Jugend musiziert 2027 anmelden. Die drei Regionalwettbewerbe Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven, die im Februar 2026 durchgeführt werden, bilden damit die erste Stufe des größten deutschen Musikwettbewerbs für Kinder und Jugendliche. Erfolgt im Regionalwettbewerb eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb bekommen die Musiker:innen Anfang März die Gelegenheit, ihr Können erneut den Fach-Jurys vorzustellen.

Was ist neu?

Die Ausschreibungstexte wurden überarbeitet, gekürzt und einige Inhalte umgestellt. Das Dokument ist nun um einiges kürzer und leichter zu lesen.

Es gibt eine neue Kategorie: Offene Kategorie Populäre Stile: Band
Die Kategorie Bass (Pop) entfällt dafür. Über zukünftige Kategorien im Bereich der populären Stile wird nach Abschluss des Wettbewerbs 2027 entschieden.

Es gibt ab sofort keine Altersgruppe VII mehr. Dafür starten alle Gesangskategorien und Orgel ab AG I.

Die im letzten Jahr eingeführte Regelung für die Qualifizierung von Landespreisträger:innen zur Teilnahme am Bundeswettbewerb (ab AG III mit 25 Punkten (Solokategorien) bzw. 24 und 25 Punkten (Ensemblekategorien)) bleibt weiterhin bestehen.

Also, Ausschreibung studieren, Programm vorbereiten und vom 1. Oktober bis 15. November 2026 online unter https://www.jugend-musiziert.org anmelden!

Hier geht es zur Ausschreibung.

Kategorien 2027

Solo
Blasinstrumente: Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott, Horn, Trompete/Flügelhorn, Tenorhorn/Bariton/Euphonium, Posaune, Tuba
Zupfinstrumente: Gitarre, Zither, Mandoline
Musical
Orgel
Weitere Instrumente: Bağlama, Hackbrett

Ensemble
Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren
Duo: Klavier und ein Streichinstrument (Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass)
Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier
Schlagzeug-Ensemble (2–6 Musizierende: nur Schlagzeug)
Besondere Besetzungen: Werke der Klassik, Romantik, Spätromantik und des Impressionismus (3–13 Musizierende)
NEU: Offene Kategorie Populäre Stile: Band (2–6 Musizierende)

Jumu Open (ab Landeswettbewerb):
Solo oder Ensemble
Jugend musiziert will Räume öffnen für eine neue Mischung oder eine neue Einheit von Improvisation, Komposition und Interpretation. Für neue Blicke auf Altes, für eine Mischung aus Stilen, Genres und Herkünften, für eine Anreicherung durch andere Künste, etwa durch Wort, Licht, Szene, Film, Tanz. All dies soll möglich sein bei Jumu open.
Nicht alle Bundesländer richten Jumu open aus, es dürfen aber Bewerber:innen aus allen Bundesländern teilnehmen. Die Anmeldung zu Jumu open erfolgt zunächst bei dem Landeswettbewerb, der sich nach dem Wohnsitz der Teilnehmenden richtet. Landeswettbewerbe, die Jumu open nicht ausspielen, leiten die Anmeldungen dann an einen der ausführenden Landeswettbewerbe weiter, der an einem für die Teilnehmenden nahegelegenen Ort stattfindet.

Offene Kammermusik (auf Regional- und Landesebene):
Mit dieser sehr offen gestalteten Kategorie möchte Jugend musiziert Teilnehmende dazu einladen, in einer kammermusikalischen Besetzung teilzunehmen. Zugelassen sind Besetzungen mit 2 bis 13 Musizierenden. Alle Instrumente und Gesang in beliebiger Besetzung (außer elektronische Instrumente und Drum-Set). Die Teilnahme erfolgt auf Regional- und, im Falle einer Weiterleitung, ab AG II auf Landesebene. Die Kategorie wird nicht auf Bundesebene ausgetragen. Die genauen Anforderungen sind in der Ausschreibung zu finden.

7. Juli 2026 Amateurmusikfonds – neue Antragsphase gestartet

Eine Gruppe von Musikern steht vor dem Eingang des Stadttheaters, die Menschen haben Instrumentenkoffer und Taschen in den Händen. Links lehnt ein Musiker auf seinem Kontrabass und wendet dem Betrachter den Rücken zu.
Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven 2024, Foto: Magdalena Stengel

Der Amateurmusikfonds des Bundesmusikverbands Chor und Orchester (BMCO) geht in die vierte Runde: Ab sofort können Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände wieder Förderanträge stellen. Wir empfehlen allen bremischen Akteur:innen, die in diesen oder in angrenzenden Bereichen tätig sind, sich das Förderprogramm genauer anzusehen, (Kooperations-)Ideen zu entwickeln und ggfs. Anträge zu stellen. 

Wichtig dabei ist: Die Projektidee sollte möglichst gut ausgeführt werden, damit die Jury sich ein konkretes Bild von dem geplanten Projekt machen kann. Besondere Aspekte und Innovationen sollten hervorgehoben werden, damit sich der Antrag von „der Masse“ abhebt. Bei inhaltlichen Fragen kann vorab die telefonische Beratungshotline des BMCO genutzt werden.  

Über den Amateurmusikfonds: Der Fonds unterstützt Projekte, die neue Impulse setzen, Strukturen stärken und die Zukunftsfähigkeit der Amateurmusik sichern. Gefördert werden unter anderem innovative künstlerische Vorhaben, neue Ideen zur Nachwuchsgewinnung und Vereinsentwicklung sowie zu Kooperationen über Genregrenzen hinweg. Der Amateurmusikfonds wird aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert und trotz angespannter Haushaltslage fortgeführt. Er trägt der großen gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung der Amateurmusik Rechnung und unterstützt deren nachhaltige Entwicklung. Der Fonds besteht seit 2022 und schließt seitdem in der Kulturförderung die Lücke zu den bestehenden Bundeskulturfonds, aus denen die Amateurmusik vorher explizit ausgeschlossen war.

Antragsberechtigung: Für die Projektförderung antragsberechtigt sind gemeinnützige, aktive Amateurmusikensembles, Kirchengemeinden oder Bands sowie andere Organisationen der Amateurmusik. 

Förderhöhe: Je nach Reichweite – lokale Projekte 2.500–7.000 Euro, überregionale Projekte mit besonderen Antragsvoraussetzungen 10.000–40.000 Euro, Zukunftswerkstatt bis zu 3.000 Euro

Projektlaufzeit: ab 1. Januar 2027 und bis maximal 31. Dezember 2027 

Schwerpunkte: Nachwuchsgewinnung und Ensembleneugründung, Ensemble- und Verbandsentwicklung, genreübergreifende Kooperationen und kreative Projekte, Coachings und Zukunftswerkstätten

Antragsfrist: 30. September 2026

Beratung und Antragstellung
Alle Informationen zur Ausschreibung, „Fragen und Antworten“ und der Link zur Antragstellung: https://bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds-4/

YouTube-Erklärvideos: www.youtube.com/@bmco.verband

Hotline: +49 (0)30 60 98 07 81 – 35
Telefonzeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:30 Uhr / ab September zusätzlich Montag und Mittwoch bis 18:00 Uhr

Schriftliche Beratung: per E-Mail: amf@bundesmusikverband.de

Eine Auswahl an bisher geförderten Projekten ist hier einzusehen: https://bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds-projektvorstellungen/

Weitere Informationen

1. Juni 2026 Erfolge beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert

Eine stehende Jugendliche mit Geige und ein sitzender Junge mit Cello musizieren konzentriert auf einer Bühne, vor ihnen stehen Notenständer, im Hintergrund sind ein Drumset und zwei Banner mit der Aufschrift "Jugend musiziert" zu sehen.
Maya Anna Violette Bockenheimer, Violine & Juhan Oh, Violoncello, 3. Bundespreis, Foto vom Preisträger:innenkonzert Jugend musiziert Landeswettbewerb Bremen 2026, Sendesaal Bremen, © Landesmusikrat Bremen

Der pyramidale Wettbewerb Jugend musiziert 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche hatten sich im Februar 2026 mit ihren Programmen in verschiedenen Wertungskategorien und Altersklassen vor den Jurys der drei Regionalwettbewerbe in Bremerhaven, in Bremen-Mitte und in Bremen-Nord präsentiert. 51 von ihnen zeigten am Samstag, den 7. März 2025, erneut ihr Talent im Rahmen des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Bremen.

Für zwölf Teilnehmende ging die Jugend-musiziert-Reise weiter nach München und Regensburg. Sie erspielten sich beim Landeswettbewerb die begehrten Weiterleitungen zum Bundeswettbewerb und konnten sich vom 21. bis zum 31. Mai 2026 mit sehr guten Ergebnissen präsentieren. Ein Teilnehmer erhielt mit 22 Punkten einen Zweiten Bundespreis, sieben Jugendliche dürfen sich über Dritte Bundespreise freuen. Wir gratulieren allen jungen Musiker:innen, die das Land Bremen beim Bundeswettbewerb vertreten haben, zu ihren großartigen Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnisse der Teilnehmer:innen aus dem Land Bremen beim Bundeswettbewerb vom 21.-31. Mai 2026 in München und Regensburg

Klavier, AG VI 
Lukas Henkensiefken, Bremen
22 Punkte, 2. Bundespreis 


Kammermusik für Streichinstrumente (gemischte Besetzungen), AG III
Maya Anna Violette Bockenheimer, Violine, Bremen & Juhan Oh, Violoncello, Bremen
20 Punkte, 3. Bundespreis 

Kammermusik für Blasinstrumente (gemischte Blechblasinstrumente), AG V
Tobias Schrader, Trompete, Bremen, Philipp Keimel, Trompete, Bremen, Elisabeth Marlene Lucas, Flügelhorn, Bremen, Elisabeth Schrader, Posaune, Bremen & Pedro Miguel Waterböhr, Tuba, Bremen
20 Punkte, 3. Bundespreis 

Drum-Set (Pop), AG V
Ben Fiete Meyerdierks, Bremen
19 Punkte, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen  

Kammermusik für Streichinstrumente (gemischte Besetzungen), AG III
Anouk Sophie Ladda, Violine, Bremen, Philine Cortés Freier, Violine, Bremen & Amanda Cortés Freier, Violoncello, Bremen
18 Punkte, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen   

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb unter https://www.jugend-musiziert.org

Hier gelangen Sie zur Projektseite Jugend musiziert auf unserer Homepage.

Vielen Dank allen Unterstützer:innen und Sponsor:innen des diesjährigen Durchgangs, den Regionalausschüssen, dem Landesausschuss und den vielen ehrenamtlichen Helfer:innen – ohne sie alle wäre dieser große pyramidale Wettbewerb Jugend musiziert nicht denkbar: Die Sparkasse Bremen, Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, Willy Lamotte Stiftung, Irene und Ernst Atermann Stiftung, Musikschule Bremen, Jugendmusikschule Bremerhaven u.v.m.

20. Mai 2026 Erfolgreiche Teilnahme bei der Bundesbegegnung Jugend jazzt

Acht Personen stehen nebeneinander auf einer Bühne vor einer verzierten Wand, zwei halten Urkunden, alle blicken fröhlich in die Kamera
21. Bundesbegegnung Jugend jazzt, Halle (Saale), 14.-17. Mai 2026, Bremer Band NICHT GANZ STANDARD mit Prof. Marko Lackner (Vorsitz Jury) und Prof. Lydia Grün (Deutscher Musikrat), Foto: Falk Wenzel / DMR

NICHT GANZ STANDARD – der Name ist Programm! Die Band, die sich aus der Musik-AG der Bremer Oberschule am Leibnizplatz heraus gegründet hat, spielte sich in Halle (Saale) in die Herzen von Jury und Publikum und hat das Land Bremen bei der 21. Bundesbegegnung Jugend jazzt gebührend vertreten. Wir gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme und zum Workshop-Preis der Deutschen Jazzunion. Die Auszeichnung umfasst ein individuell gestaltbares Coaching und soll die künstlerische Weiterentwicklung des Ensembles nachhaltig unterstützen. Herzlichen Glückwunsch!

Aus der Pressemitteilung der Deutschen Jazzunion:

“Gegründet als schulische Musik-AG entwickelte sich das siebenköpfige Ensemble zu einer vielseitigen Jazzband mit eigenem Profil und interpretiert bekannte Jazzstandards auf frische und kreative Weise. Prägend für ihren Sound ist dabei das kollektive Zusammenspiel. So wechseln die Musiker:innen zwischen Gesang, Klavier, Bass und Gitarre und schaffen einen lebendigen Austausch. Gesungene Themen, improvisierte Soli und ein spielerischer Umgang mit den Traditionen des Jazz verleihen der Band ihren besonderen Charakter. [….] Mit dem Förderpreis zeichnet die Deutsche Jazzunion seit 2010 jährlich besonders herausragende Nachwuchskünstler:innen aus Jazz und Improvisierter Musik aus. Im Mittelpunkt stehen dabei musikalische Qualität, kollektives Zusammenspiel, kreative Eigenständigkeit und das Engagement junger Musiker:innen für die Szene. Ausgezeichnet werden ausschließlich Teilnehmer:innen der Bundesbegegnung Jugend jazzt.”

Jugend jazzt ist der große Nachwuchsförderwettbewerb des Deutschen Musikrates für angehende Jazzmusiker:innen.Der Bundesbegegnung geht alle zwei Jahre eine Landesbegegnung voraus.Im Land Bremen wird die Veranstaltung von der Musikerinitiative Bremen organisiert und umgesetzt. Träger des Formates ist der Landesmusikrat Bremen.

15. Mai 2026 Bremen ist vielstimmig! Mission Statement der bremischen Musikszene für Vielfalt und Demokratie

Weißer Text auf grauem Hintergrund mit der Aufschrift 'Bremen ist vielstimmig Mission Statement für Vielfalt und Demokratie' und dem Logo des Landesmusikrats Bremen

Die Mitgliederversammlung des Landesmusikrates Bremen e. V. hat am 13. Mai 2026 folgendes Mission Statement verabschiedet, mit dem die bremische Musikszene ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Demokratie setzt. Wir rufen dazu auf, sich diesem Statement anzuschließen.

Bremen ist vielstimmig! Mission Statement der bremischen Musikszene für Vielfalt und Demokratie

Der Landesmusikrat Bremen als Stimme des bremischen Musiklebens bekennt sich grundsätzlich und vorbehaltlos zur demokratisch-freiheitlichen Grundordnung. 

Die Musikszene in Bremen und Bremerhaven ist vielfältig, lebendig und widersprüchlich. In ihr begegnen sich unterschiedliche ästhetische Sprachen, kulturelle Hintergründe, Generationen und gesellschaftliche Perspektiven. Ihr Denken und Handeln basiert auf den im Grundgesetz und in der Bremischen Verfassung verankerten Prinzipien der Unantastbarkeit der Menschenwürde, der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz sowie der Freiheit von Kunst und Meinung.

Musik schafft Räume, in denen Menschen einander zuhören, Unterschiede aushalten und Gemeinsamkeiten entdecken. Sie gibt Freiheit zur künstlerischen Reflexion über Haltungen, Ideen und Erfahrungen. In Ensembles, Chören, Bands, Orchestern, in Spielstätten, auf Festivals und in Clubs, in musikalischer (Aus-)Bildung und in Projekten werden demokratische Prinzipien konkret: Beteiligung, Aushandlung, Verantwortung und Respekt. Diese Begegnungsräume sind für eine offene Gesellschaft unverzichtbar.

Wir verpflichten uns, diese demokratische Kultur aktiv zu stärken und zu schützen. Wir treten jeder Form von Ausgrenzung, Herabwürdigung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegen. Wir fördern die gleichberechtigte Teilhabe am Musikleben, gestalten unsere eigenen Entscheidungsprozesse transparent und dialogorientiert und beziehen unterschiedliche Perspektiven in unsere Arbeit ein. Wo Menschen bislang nicht selbstverständlich Zugang finden oder repräsentiert sind, sehen wir es als unsere Aufgabe, Strukturen weiterzuentwickeln. Wir werden uns öffentlich positionieren, wenn Menschenwürde, Pluralität oder die Freiheit von Kunst und Meinung relativiert oder in Frage gestellt werden. So wie wir uns selbst verpflichten, so wünschen wir uns diese Maßstäbe generell als Grundlage institutionellen und staatlichen Handelns und sehen sie als konstituierend für eine demokratische Gesellschaft.

Mit diesem Mission Statement bekräftigen wir als Gemeinschaft vieler tausend musizierender Menschen im Land Bremen, dass wir nicht schweigend zusehen, wenn die humanistisch-freiheitliche Basis unserer Gesellschaft in Gefahr gerät. Als bremische Musikszene stehen wir für Demokratie. Wir beziehen Haltung – klar, öffentlich und gemeinsam.

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Dieser Text darf sehr gern geteilt werden. Es sind bereits Materialen zur öffentlichen Verwendung in verschiedenen Formaten erstellt worden. Diese können für Websites, Social Media, E-Mails oder Printprodukte genutzt werden. Bitte senden Sie eine kurze Nachricht an info@landesmusikrat-bremen.de, wenn Sie Zugang zu den Materialien erhalten möchten.

Darüber hinaus weisen wir auch auf eine ähnliche Kampagne vom Landesverband Stadtkultur Bremen e.V. hin. Die dort im Rahmen der Initiative „Für Kunstfreiheit und Demokratie“ entstandenen Logo-Buttons setzen ein visuelles Zeichen und passen inhaltlich gut zu unserem Statement. Auch dieses Material kann für den eigenen Gebrauch gern verwendet werden.

Informationen zur Kampagne von Stadtkultur Bremen e.V. finden sich hier. 

14. April 2026 Mitgliederversammlung am 13. Mai um 19:00 Uhr

Man sieht viele Menschen von hinten, die in einer Abstimmung die Hand heben, im Hintergrund sind an einem Tisch vier Personen von vorn und an der Wand eine Präsentation zu sehen.
Mitgliederversammlung des LMR Bremen am 7. Mai 2025, Foto: Kristin Niemann

Am Mittwoch, 13. Mai 2026 um 19:00 Uhr findet die jährliche Mitgliederversammlung des Landesmusikrates Bremen in der Handwerkskammer Bremen statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter info@landesmusikrat-bremen.de oder 0421 705 999.
Um Anmeldung zur Versammlung wird gebeten.

Im Rahmen der Versammlung ist ein Austausch mit dem Landessportbund Bremen vorgesehen. Gegenstand sind strukturelle Parallelen zwischen Musik und Sport, insbesondere in den Bereichen Ehrenamt, schulischer Ganztag, Breiten- und Spitzenförderung, Umgang mit dem Herrenberg-Urteil sowie Nutzung öffentlicher Räume. Wir wollen Erfahrungen teilen und von etablierten Strukturen im Sport lernen.  

Darüber hinaus wird der Entwurf „Bremen ist vielstimmig – Mission Statement der bremischen Musikszene für Vielfalt und Demokratie“ zur Diskussion gestellt.

Im Anschluss an den vereinsrechtlichen Teil der Versammlung besteht Gelegenheit zum fachlichen und informellen Austausch.

Wir freuen uns, Sie bei der kommenden Mitgliederversammlung zu sehen!

27. März 2026 „Verfassungsschutz kein geeignetes Mittel der Kunstförderung“

Rotes stilisiertes Schlüssel-Symbol links neben dem Text 'Freie Hansestadt Bremen' auf weißem Hintergrund

Gemeinsame Presseerklärung der Kulturministeri:nnen und Kultursenator:innen von Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen Rheinland-Pfalz und Saarland:

27.03.2026

Am Rande der heutigen Sitzung (27. März 2026) der Kulturministerkonferenz haben die Kulturministerinnen und -minister sowie die Kultursenatorinnen und -senatoren von Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen Rheinland-Pfalz und Saarland den Beschluss der Ministerkonferenz vom 13. März 2019 bekräftigt, in dem alle Länder die Freiheit der Kunst als einen „Gradmesser gesellschaftlicher und demokratischer Freiheit“ ausgezeichnet und sich zugleich dazu bekannt haben, „diese Freiheiten zu schützen und zu einem Maßstab ihrer Kulturpolitik zu machen“.

Nach gemeinsamer Auffassung der genannten Länder haben Förderentscheidungen transparenten künstlerischen Qualitätskriterien zu folgen. Um dies zu gewährleisten, empfehlen sie öffentliche Förderrichtlinien und unabhängige Jurys, die auf dieser Grundlage die Förderwürdigkeit einzelner Projekte im Lichte der Freiheiten unserer Verfassungsordnung bewerten. So wird sichergestellt, dass die staatliche Kulturverwaltung nicht inhaltlich auf die konkreten Projekte oder die Förderentscheidungen Einfluss nimmt.

Die Kulturministerinnen und -minister sowie die Kultursenatorinnen und -senatoren der genannten Länder sind überzeugt, dass eine Überprüfung einzelner Juryentscheidungen durch den Verfassungsschutz kein geeignetes Mittel der Kunstförderung ist. Sie sind sich einig, dass sich die freiheitlich-demokratische Grundordnung am besten durch eine möglichst breite Gewährleistung ihrer Freiheiten auch in der staatlichen Förderpraxis verteidigen lässt.

Bürgermeister und Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte: „Wir leben in einem Rechtsstaat, und es ist ein schmaler Grat zwischen Meinungsfreiheit und Zensur. Der Schutz der Kunstfreiheit ist ein verfassungsrechtliches hohes Gut, welches es entschieden zu schützen gilt. Es ist mir wichtig, dies auf übergreifender Länderebene erneut zu bekräftigen.“

Zum Beschluss der Kultur-MK vom 13. März 2019

12. März 2026 Landeswettbewerb Jugend musiziert erfolgreich zu Ende gegangen

Gruppe von Kindern und Jugendlichen auf einer Bühne hält Urkunden in die Höhe vor einem Banner mit Schriftzug 'Jugend musiziert' und Logo der Sparkasse Bremen.
Preisträger:innenkonzert Jugend musiziert Landeswettbewerb Bremen 2026, Sendesaal Bremen, Foto: Landesmusikrat Bremen

Die Begeisterung der jungen Musiker:innen, das Lächeln in den Gesichtern nach einem erfolgreichen Wertungsspiel, Aufregung, Stolz und Emotionalität – all das gehört zum Wettbewerb Jugend musiziert. Nach den im Februar abgeschlossenen Regionalwettbewerben des 63. Wettbewerbs in Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven war genau das am Samstag, 7. März beim Landeswettbewerb in der Musikschule Bremen erneut zu erleben.

Vor den Augen der fachkundigen Jurys stellten sich 51 Teilnehmer:innen aus Bremen und Bremerhaven mit ihren Programmen vor. Die Kinder und Jugendlichen erspielten sich in den Kategorien Klavier solo, Gesang solo, Drum-Set (Pop), Blechbläser-, Holzbläser- und Streicher-Ensemble

32 Erste Preise (in 17 Wertungen)
15 Zweite Preise (in 14 Wertungen)
4 Dritte Preise (in 4 Wertungen).

Herzlichen Glückwunsch zu diesen großartigen Ergebnissen!

Zwölf Teilnehmer:innen vertreten das Land Bremen beim Bundeswettbewerb:

Lukas Henkensiefken – Klavier solo
Ben Fiete Meyerdierks – Drum-Set (Pop) solo
Anouk Sophie Ladda – Violine, Philine Cortés Freier – Violine und Amanda Cortés Freier -Violoncello Kammermusik für Streichinstrumente (gemischte Besetzungen)
Maya Anna Violette Bockenheimer – Violine, Juhan Oh – Violoncello 
Kammermusik für Streichinstrumente (gemischte Besetzungen)
Tobias Schrader – Trompete, Philipp Keimel – Trompete, Elisabeth Marlene Lucas – Flügelhorn, Elisabeth Schrader – Posaune, Pedro Miguel Waterböhr – Tuba 
Kammermusik für Blasinstrumente (gemischte Blechblasinstrumente)

Wir wünschen allen weitergeleiteten Preisträger:innen vom 21.-31. Mai 2026 viel Erfolg beim Bundeswettbewerb in München und Regensburg!

Am Mittwoch, den 11. März, um 19:30 Uhr stellten die Ersten Preisträger:innen noch einmal im gemeinsamen Konzert im Sendesaal Bremen ihr musikalisches Können unter Beweis. In diesem Rahmen wurden auch die Urkunden und Preise übergeben.

2. März 2026 Mitmachen beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit 2026: Jetzt bewerben!

Stadtkarte mit violett hervorgehobenen Bereichen, die sich entlang der Weser durch das Zentrum von Bremen erstrecken. Im oberen rechten Bereich befindet sich ein schwarzes Feld mit weißer Schrift: 'TDE26 Bremen | Stadtkarte'. Unten links ist ein Logo mit stilisierten, übereinander gestapelten Figuren in Rot-, Gelb- und Brauntönen sowie der Schriftzug 'VIELE STÄRKEN EIN LAND' und weitere Textinformationen. Die Karte zeigt Straßennamen, Stadtteile und Flussverläufe. Die violette Markierung hebt Veranstaltungsorte oder relevante Bereiche hervor.
Lageplan, Tag der Deutschen Einheit Bremen 2026

Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. VIELE STÄRKEN – EIN LAND, unter diesem Motto präsentiert sich das Bundesland Bremen mit seinen Städten Bremen und Bremerhaven in der Zeit vom 2. bis zum 4. Oktober. Rund 400.000 Besucherinnen und Besucher werden zum großen Bürgerfest in der Bremer Innenstadt erwartet.

Das Festgelände mit Bühnen, Themenmeilen und vielem mehr erstreckt sich über den gesamten Innenstadtbereich und reicht weiter über den Osterdeich bis zum Weserstadion.

Im Rahmen des Bürgerfestes präsentieren sich auch die Gastgeber Bremen und Bremerhaven auf dem Altenwall als offene, vielfältige und engagierte Städte. Das Fest bietet eine einzigartige Plattform, um die bunte Stadtgesellschaft, ehrenamtliches Engagement sowie kreative und innovative Initiativen sichtbar zu machen.

Künstler:innen gesucht
Kulturschaffende aus Bremen und Bremerhaven sind eingeladen, das Programm auf den Bühnen mitzugestalten. Ob Musik, Tanz, Theater oder andere kreative Beiträge – Bewerbungen für einen Auftritt sind noch bis Ende April möglich. Es wird mehrere Bühnen im Innenstadt-Bereich geben. Im Rahmen der Bewerbung sollten der technische wie auch der finanzielle Aufwand skizziert werden. Die Entscheidung über das kulturelle Programm wird voraussichtlich im Rahmen eines Jury-Verfahrens im Mai getroffen.

So funktioniert die Bewerbung
Alle Formulare für die Online-Bewerbung finden sich auf der Website:
www.rathaus.bremen.de/tagderdeutscheneinheit2026

Hintergrund zum Tag der Deutschen Einheit
Das Bundesland Bremen hat zum 1. November 2025 den Vorsitz im Bundesrat für ein Jahr übernommen. Der Vorsitz wechselt jährlich – in jedem Jahr hat ein anderes Bundesland den Vorsitz. Als Höhepunkt einer Ratspräsidentschaft darf das jeweilige Bundesland die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ausrichten. Zuletzt waren die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2010 in Bremen.