Wir halten Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle finden Sie wichtige News, die für das bremische Musikleben von Bedeutung sind. Die Meldungen werden regelmäßig aktualisiert – schauen Sie also gern öfter mal vorbei!

9. Oktober 2026 Netzwerktreffen „Der LMR zu Gast bei… ver.di“ am 18. November

Textgrafik mit stilisierter weißer Wellenlinien auf grauem Hintergrund mit dem Titel 'Netzwerktreffen Der LMR zu Gast bei...' und dem Logo von ver.di sowie dem Datum und Ort 'Mittwoch, 18. November 2026 18:00 Uhr, DGB-Haus Bremen'

Einladung zum Netzwerktreffen

Das Veranstaltungsformat „Der Landesmusikrat zu Gast bei …“ geht in die fünfte Runde! Wir laden Sie und euch herzlich dazu ein, mit uns einen Abend im Gewerkschaftshaus am Bremer Hauptbahnhof zu verbringen.

Der Landesmusikrat zu Gast bei…
…ver.di

Mittwoch, 18. November 2026, 18:00 Uhr
Ort: Tivoli-Saal im DGB-Haus Bremen 
Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen

Thema:
Wer spricht für wen?
Interessenvertretung in der professionellen Musikszene

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine Frage, die für viele Musikschaffende un­mittelbar relevant ist: Wie werden die Interessen von Menschen vertreten, die in der Musikbranche tätig sind? Neben fest angestellten Künstler:innen und Musik-pädagog:innen arbeiten viele Musikschaffende freiberuflich und soloselbstän­dig, andere sind in freien Ensembles oder Projekten tätig, wieder andere haben sehr hybride Erwerbsbiografien. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Arbeitsbedin­gungen und Formen der Interessenvertretung.

Was uns an diesem Abend erwartet: Gemeinsam schauen wir uns an, welche Aufgaben Gewerkschaften, Berufs­verbände und andere Interessenvertretungen übernehmen und wo jeweils ihre Stärken und Her­ausforderungen liegen. Dabei geht es auch um die Frage, wie diese Organisationen unter den Bedingungen knapper werdender öffentlicher Mittel und all­gemeiner Spar­maßnahmen wirksam bleiben können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Arbeits­bedingungen soloselbständiger Musikschaffender: Welche Rolle spielen Honorar­empfehlungen und welchen Beitrag können gemeinsame Standards für faire und an­gemessene Honorare leisten? Wie ergänzen sich Gewerkschaften und Berufsverbän­de? Wo gibt es unterschiedliche Bedarfe oder Konfliktfelder? Und wie können die verschie­denen Formen der Interessenvertretung dazu beitragen, die Anliegen der Musikschaf­fenden gegenüber Politik, Kulturinstitutionen und Arbeitgeber:innen sicht­bar und durchsetzbar zu machen?

Programm:

17:45 Uhr Einlass
18:00 Uhr Begrüßung durch Silke Köhler, ver.di und Marc Niemann, Landesmusikrat Bremen 
18:15 Uhr Gespräch und Diskussion mit Vertreter:innen aus Gewerkschaften und Berufsverbänden

Unsere Gäste sind u.a. Silke Köhler (ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen), Toni Deutsch (Bühnengenossenschaft GDBA Landesverband Nord), Hans Wilhelm Kaufmann (Deutscher Tonkünstlerverband Bremen) sowie Vertreter:innen aus dem Netzwerk Freie Ensembles und Orchester in Deutschland (FREO), aus der Deutschen Jazzunion und weiteren Verbänden. 
Moderation: Marc Niemann, Landesmusikrat Bremen 

Im Anschluss Netzwerken im Foyer des Gewerkschaftshauses 

Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam darüber nachdenken, welche Formen der Interessenvertretung die Musikszene in Bremen heute und künftig braucht.

Wir freuen uns auf Sie und euch!

Wir bitten nach Möglichkeit bis zum 16. November 2026 um Anmeldung zur Veranstal­tung unter info(at)landesmusikrat-bremen.de oder telefonisch unter 0421 – 705 999. 

Zum Format: Mit der Veranstaltungsreihe „Der Landesmusikrat zu Gast bei …“ bieten wir einmal im Jahr ein Netzwerktreffen bei einem unserer Mitglieder an. Auf diesem Wege bekommen die Fachverbände, Organisationen und Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Dabei werden Themen be­leuchtet, die für die gesamte Musikszene des Landes Bremen relevant sind. Im An­schluss an den offiziellen Teil gibt es die Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen und persönlichem Austausch.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. 

Eine Veranstaltung vom Landesmusikrat Bremen in Kooperation mit ver.di. 

6. Oktober 2026 Neues Mentoring-Programm „Gemeinsam und nachhaltig – zukunftsfähige Clubkultur“

Schwarz-weiße Wort-Bildmarke mit stilisiertem Kopf und dem Schriftzug 'CLUBVERSTÄRKER'

Im neuen Mentoring-Programm „Gemeinsam und nachhaltig – zukunftsfähige Clubkultur“ können sich Akteur:innen der Club- und Livemusikszene des Landes Bremen der Frage widmen, wie sie soziale und ökologische Nachhaltigkeit in ihren Strukturen stärken können – und sich dabei kostenfrei von Fachexpert:innen begleiten lassen. Das Programm ist ein Format des Clubverstärkers – als Teil der Awareness-Initiative Gemeinsam.Sicherer.Feiern erweitert das Projekt den Fokus um ökologische Nachhaltigkeit im Veranstaltungsbetrieb sowie faire und nachhaltige Arbeitsstrukturen.

Im Rahmen des Projektes werden Club- und Spielstättenbetreibende, Kollektive, Veranstaltende und Festivalorganisator:innen aus Bremen und Bremerhaven mit passenden Mentor:innen zu Tandems zusammengebracht. Gemeinsam arbeiten sie an konkreten Fragen aus ihrer Praxis – etwa zu ökologischer Nachhaltigkeit im Veranstaltungsbetrieb, Awareness, Inklusion und diskriminierungssensiblen Veranstaltungen oder fairen und nachhaltigen Arbeitsstrukturen.

Akteur:innen aus der Club- und Livemusikszene in Bremen und Bremerhaven können sich bis zum 31. Oktober 2026 als Mentees bewerben. Fachexpert:innen, die ihre praktische Erfahrung weitergeben möchten, haben bis zum 16. November 2026 Zeit, sich als Mentor:in anzumelden.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich hier.

Finanziert wird das Mentoring durch die Initiative Musik und den Senator für Kultur.

2. Oktober 2026 Wir bringen Bremen zum Singen! Bremer Chorfest vom 6.-8. November

Ein gemischter Chor steht singend auf den Stufen des Hochaltars in der Kulturkirche St. Stephani. Die Frauen tragen schwarz-weiß gestreifte oder grüne Shirts und haben grüne Schals um, die Männer tragen grüne Fliegen. Die Chorleiterin steht mit dem Rücken zum Publikum.
Bremer Chorfest 2024, Kulturkirche St. Stephani, Pop- und Gospelchor Taktvoll, Leitung: Martina von Ahsen, Foto: Philine von Düszeln

SAVE THE DATE!

Kalender auf, und das Wochenende vom 6. bis 8. November fest reservieren! Denn an diesen drei Tagen bringt das Bremer Chorfest 44 Chöre und Vokalensembles aus Bremen, Bremerhaven und darüber hinaus zusammen. Mehr als 1.200 Singende machen in Begegnungskonzerten, Wettbewerben, Workshops und einem großen gemeinsamen Abschluss-Singen die Vielfalt der Chormusik erlebbar – über Genre- und Generationengrenzen hinweg. Mit allen angebotenen Formaten lädt das Festival dazu ein, Musik gemeinsam zu erleben und die Stimmen für Vielfalt und Gemeinschaft zu erheben.

In zahlreichen Begegnungskonzerten und der Bremer Chornacht kann man am 6. und 8. November in der Kulturkirche St. Stephani, dem Alten Fundamt, der Markthalle Acht und der Friedenskirche den einen oder anderen Gänsehautmoment erleben. 

Am 7. November stellen sich acht Chöre im Landeschorwettbewerb einer Fachjury. Alle Wertungen sind öffentlich und Zuhören lohnt sich, denn hier zeigt sich, was die Singenden mit ihren Leitungen in intensiver Probenarbeit vorbereitet haben. Im abendlichen Preisträger:innenkonzert in der Kulturkirche St. Stephani eröffnet das preisgekrönte Vokalensemble Quintabulous den hochkarätigen Abend. Danach sind die Chöre des Wettbewerbs zu hören und bei der feierlichen Preisverkündung gilt es Daumen drücken. Welche Chöre werden wohl zum Deutschen Chorwettbewerb 2027 nach Leipzig reisen dürfen, um Bremen dort zu vertreten?

In drei Workshops am 7. und 8. November können sich Interessierte intensiv mit einzelnen Themen des Singens beschäftigen: „Singen in persönlichen Krisenzeiten“, „Osteuropäischer Gesang“ und „Klangfarben und Stilistik im Popchor“ stehen auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich. 

Highlight des Festivals ist schließlich das Abschluss-Mitsing-Event: am 8. November um 16 Uhr in der Kulturkirche St. Stephani sind teilnehmende Chöre und singbegeisterte Menschen eingeladen, gemeinsam ihre Stimmen mit dem Song #lautsein! der a cappella-Gruppe maybebop zu erheben und mit Musik Demokratie zu gestalten. Gemeinsam entsteht etwas, das allein nicht möglich wäre – jede Stimme zählt, jede und jeder kann mitmachen!

Alle Informationen zum detaillierten Programm und zur Workshop-Anmeldung finden sich hier und werden laufend aktualisiert.

22. September 2026 Spitzengespräch zur musikpädagogischen Ausbildung in Bremen

Blick in einen Schulmusik-Raum - es sind ein Stuhlkreis und viele Instrumente zu sehen
Foto: Seraphin Feuchte

Als Reaktion auf unsere Schreiben zu den Ergebnissen der bundesweiten Studien „MiKADO-Musik“ und „Mulem-Ex“ folgten der Landesmusikrat Bremen und die Landeskonferenz Schulmusik (LKS) Mitte September der Einladung zum ersten gemeinsamen Spitzengespräch der Ressorts Bildung, Wissenschaft und Kultur. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Gestaltung der schulischen und außerschulischen musikalischen Bildung im Land Bremen.

An dem Gespräch nahmen Bildungssenator Mark Rackles, Staatsrat Torsten Klieme (Bildung), Staatsrätin Carmen Emigholz (Kultur), Staatsrätin Karolina Kumar (Wissenschaft), Abteilungs- und Referatsleitungen sowie Vertretungen der Hochschule für Künste und der Musikschule Bremen teil. Die Belange der Schulmusik und die vielfältigen Querschnittsthemen der musikalischen Bildung konnten intensiv besprochen und mögliche Handlungs- und Reformoptionen ausgelotet werden.

Der Landesmusikrat sieht in dem begonnenen ressortübergreifenden Austausch einen wichtigen Schritt, um die unterschiedlichen Perspektiven und Zuständigkeiten im Bereich der musikalischen Bildung stärker zusammenzuführen.

Wir danken den Ressorts Bildung, Wissenschaft und Kultur sehr herzlich für diesen konstruktiven Termin und freuen uns auf die Fortsetzung des Austausches.

15. September 2026 Der Landesmusikrat Bremen trauert um Heidi Diederich

Schwarzweiß-Porträt einer lächelnden Frau mit Brille und kurzen Haaren
Foto: Frank Pusch

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nimmt der Landesmusikrat Bremen Abschied von Heidi Diederich, die am 10. September verstorben ist.

Über viele Jahre war sie das Gesicht unserer Geschäftsstelle. Mit großer Hingabe engagierte sie sich für den – in dieser Zeit noch ehrenamtlich geführten – Dachverband der Musik. Auch ihr unermüdlicher Einsatz für den Europäischen Klavierwettbewerb Bremen war geprägt von großer persönlichen Verbundenheit.

Humorvoll, resolut und mit viel Herzblut hat sie an der Seite von Prof. Ernst Folz, der bis 2021 der Vorsitzender des Landesmusikrates war, die Geschicke des Vereins gelenkt. Wir sind dankbar für alles, was sie für unseren Verein geleistet hat.

Der Landesmusikrat Bremen und seine Mitglieder werden Heidi Diederich in ehrendem Gedenken halten. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen Menschen, die ihr nahestanden.

31. August 2026 Konferenz der Landesmusikräte trauert um ihre Vorsitzende Prof. Dr. Christine Siegert

Schwarzweiß-Porträt einer Frau mit Brille und gemustertem Schal vor einem Bücherregal
Foto: Thomas Ahrendt, Sudio157 Köln

Mit großer Bestürzung hat die Konferenz der Landesmusikräte vom viel zu frühen, krankheitsbedingten Tod ihrer Vorsitzenden Prof. Dr. Christine Siegert erfahren, die am 3. August 2026 im Alter von nur 55 Jahren von uns gegangen ist. Uns erfüllt es mit großer Trauer, diese außergewöhnliche Person, die ihr Leben der Wissenschaft gewidmet hat, nicht mehr unter uns zu wissen. Ihre klugen Ratschläge und ihre kritisch-reflektierten Beobachtungen werden uns fehlen. 

Die Musikwissenschaftlerin, Hochschulprofessorin und Leiterin des Bonner Beethoven-Archivs Christine Siegert wurde im August 2023 zusätzlich zu weiteren herausfordernden Ehrenämtern zur Präsidentin des Landesmusikrates Nordrhein-Westfalen gewählt und war im Herbst 2024 bereit, den Vorsitz der Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR)zu übernehmen. So kam für sie eine weitere fordernde Verpflichtung und Verantwortung hinzu. 

Denn in dieser neuen Funktion übernahm sie weitere Aufgaben. So die Mitwirkung im Präsidium des Deutschen Musikrates (DMR) e.V., wo Christine Siegert für die Belange der KdLMR eintrat, die Arbeit im Bundesfachausschuss Musikforschung der DMR e.V. sowie im Beirat des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) der DMR gGmbH. Weiterhin wirkte sie in der Bund-Länderkonferenz Jugend musiziert mit, die die Zusammenarbeit mit der Länderkonferenz und dem Projektbeirat Jugend musiziert, dem DMR e.V. und der DMR gGmbH koordiniert.

Wir werden ihr bei der nächsten Konferenz der Landesmusikräte am 24. und 25. September 2026 in Karlsruhe-Durlach für ihre tatkräftige integrierende Arbeit danken und ihr in angemessener Form gedenken. Es wird schwer für uns sein, sie zu ersetzen. Sie bleibt für immer in unseren Herzen.

Halle (Saale), im August 2026

Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug (Präsidentin des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt, stellvertretende Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte)

Zum Nachruf des Landesmusikrates Nordrhein-Westfalen

29. Juli 2026 Projekmittelverfahren 2027 beim Senator für Kultur

Antragsunterlagen auf einem Tisch
Foto: Landesmusikrat Bremen

In Kürze beginnt wieder das allgemeine Verfahren zur Vergabe der Projektmittel für das Kalenderjahr 2027 beim Senator für Kultur. Das zentrale Ziel der Projektförderung ist die künstlerische und kulturelle Profilierung Bremens in den verschiedenen Sparten. Dabei werden insbesondere freie professionelle und nicht-institutionsgebundene Künstler:innen in den Blick genommen. Die Antragstellung ist möglich vom 1. bis 30. September 2026 (18:00 Uhr).

Es können in diesem Jahr Anträge für 2027 sowie für eine 3-jährige Ensembleförderung (2027 bis 2029) gestellt werden. Darüber hinaus ist es möglich, bereits Anträge für 2028 zu stellen, wenn mit diesen die Absicht erklärt wird, zusätzliche Drittmittel einzuwerben (eine ggfs. bewilligte Vormerkung für 2028 erlischt, wenn keine Drittmittel eingeworben werden können).

Informationen zu den Antragsvoraussetzungen und zur Antragstellung können der Website des Senators für Kultur sowie den FAQs zum Projektmittelverfahren entnommen werden. Die Anträge müssen über das digitale Portal gestellt werden. Zur fairen Honorierung oder Entlohnung wird auf die veröffentlichten Konzepte zu den Honorarempfehlungen der Verbände verwiesen. Bitte beachten Sie auch die Musterformulare und Vorlagen. Bei Fragen stehen Ihnen Agnieszka Kotlowska und Tabea Nicolaysen unter der E-Mail-Adresse projektmittel@kultur.bremen.de mit Rat und Tat zur Seite.

27. Juli 2026 Ausschreibung für Jugend musiziert 2027 ist veröffentlicht!

Links ist ein roter Kreis zu sehen, der von fünf weißen Bögen durchbrochen ist, recht steht in dunkelblauer Schrift: Jugend musiziert

Neues Jahr, neues Glück – es geht wieder los! Ab 1. Oktober können sich junge Musiktalente in zahlreichen Solo- und Ensemblekategorien für Jugend musiziert 2027 anmelden. Die drei Regionalwettbewerbe Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven, die im Februar 2026 durchgeführt werden, bilden damit die erste Stufe des größten deutschen Musikwettbewerbs für Kinder und Jugendliche. Erfolgt im Regionalwettbewerb eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb bekommen die Musiker:innen Anfang März die Gelegenheit, ihr Können erneut den Fach-Jurys vorzustellen.

Was ist neu?

Die Ausschreibungstexte wurden überarbeitet, gekürzt und einige Inhalte umgestellt. Das Dokument ist nun um einiges kürzer und leichter zu lesen.

Es gibt eine neue Kategorie: Offene Kategorie Populäre Stile: Band
Die Kategorie Bass (Pop) entfällt dafür. Über zukünftige Kategorien im Bereich der populären Stile wird nach Abschluss des Wettbewerbs 2027 entschieden.

Es gibt ab sofort keine Altersgruppe VII mehr. Dafür starten alle Gesangskategorien und Orgel ab AG I.

Die im letzten Jahr eingeführte Regelung für die Qualifizierung von Landespreisträger:innen zur Teilnahme am Bundeswettbewerb (ab AG III mit 25 Punkten (Solokategorien) bzw. 24 und 25 Punkten (Ensemblekategorien)) bleibt weiterhin bestehen.

Also, Ausschreibung studieren, Programm vorbereiten und vom 1. Oktober bis 15. November 2026 online unter https://www.jugend-musiziert.org anmelden!

Hier geht es zur Ausschreibung.

Kategorien 2027

Solo
Blasinstrumente: Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott, Horn, Trompete/Flügelhorn, Tenorhorn/Bariton/Euphonium, Posaune, Tuba
Zupfinstrumente: Gitarre, Zither, Mandoline
Musical
Orgel
Weitere Instrumente: Bağlama, Hackbrett

Ensemble
Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren
Duo: Klavier und ein Streichinstrument (Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass)
Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier
Schlagzeug-Ensemble (2–6 Musizierende: nur Schlagzeug)
Besondere Besetzungen: Werke der Klassik, Romantik, Spätromantik und des Impressionismus (3–13 Musizierende)
NEU: Offene Kategorie Populäre Stile: Band (2–6 Musizierende)

Jumu Open (ab Landeswettbewerb):
Solo oder Ensemble
Jugend musiziert will Räume öffnen für eine neue Mischung oder eine neue Einheit von Improvisation, Komposition und Interpretation. Für neue Blicke auf Altes, für eine Mischung aus Stilen, Genres und Herkünften, für eine Anreicherung durch andere Künste, etwa durch Wort, Licht, Szene, Film, Tanz. All dies soll möglich sein bei Jumu open.
Nicht alle Bundesländer richten Jumu open aus, es dürfen aber Bewerber:innen aus allen Bundesländern teilnehmen. Die Anmeldung zu Jumu open erfolgt zunächst bei dem Landeswettbewerb, der sich nach dem Wohnsitz der Teilnehmenden richtet. Landeswettbewerbe, die Jumu open nicht ausspielen, leiten die Anmeldungen dann an einen der ausführenden Landeswettbewerbe weiter, der an einem für die Teilnehmenden nahegelegenen Ort stattfindet.

Offene Kammermusik (auf Regional- und Landesebene):
Mit dieser sehr offen gestalteten Kategorie möchte Jugend musiziert Teilnehmende dazu einladen, in einer kammermusikalischen Besetzung teilzunehmen. Zugelassen sind Besetzungen mit 2 bis 13 Musizierenden. Alle Instrumente und Gesang in beliebiger Besetzung (außer elektronische Instrumente und Drum-Set). Die Teilnahme erfolgt auf Regional- und, im Falle einer Weiterleitung, ab AG II auf Landesebene. Die Kategorie wird nicht auf Bundesebene ausgetragen. Die genauen Anforderungen sind in der Ausschreibung zu finden.

7. Juli 2026 Amateurmusikfonds – neue Antragsphase gestartet

Eine Gruppe von Musikern steht vor dem Eingang des Stadttheaters, die Menschen haben Instrumentenkoffer und Taschen in den Händen. Links lehnt ein Musiker auf seinem Kontrabass und wendet dem Betrachter den Rücken zu.
Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven 2024, Foto: Magdalena Stengel

Der Amateurmusikfonds des Bundesmusikverbands Chor und Orchester (BMCO) geht in die vierte Runde: Ab sofort können Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände wieder Förderanträge stellen. Wir empfehlen allen bremischen Akteur:innen, die in diesen oder in angrenzenden Bereichen tätig sind, sich das Förderprogramm genauer anzusehen, (Kooperations-)Ideen zu entwickeln und ggfs. Anträge zu stellen. 

Wichtig dabei ist: Die Projektidee sollte möglichst gut ausgeführt werden, damit die Jury sich ein konkretes Bild von dem geplanten Projekt machen kann. Besondere Aspekte und Innovationen sollten hervorgehoben werden, damit sich der Antrag von „der Masse“ abhebt. Bei inhaltlichen Fragen kann vorab die telefonische Beratungshotline des BMCO genutzt werden.  

Über den Amateurmusikfonds: Der Fonds unterstützt Projekte, die neue Impulse setzen, Strukturen stärken und die Zukunftsfähigkeit der Amateurmusik sichern. Gefördert werden unter anderem innovative künstlerische Vorhaben, neue Ideen zur Nachwuchsgewinnung und Vereinsentwicklung sowie zu Kooperationen über Genregrenzen hinweg. Der Amateurmusikfonds wird aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert und trotz angespannter Haushaltslage fortgeführt. Er trägt der großen gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung der Amateurmusik Rechnung und unterstützt deren nachhaltige Entwicklung. Der Fonds besteht seit 2022 und schließt seitdem in der Kulturförderung die Lücke zu den bestehenden Bundeskulturfonds, aus denen die Amateurmusik vorher explizit ausgeschlossen war.

Antragsberechtigung: Für die Projektförderung antragsberechtigt sind gemeinnützige, aktive Amateurmusikensembles, Kirchengemeinden oder Bands sowie andere Organisationen der Amateurmusik. 

Förderhöhe: Je nach Reichweite – lokale Projekte 2.500–7.000 Euro, überregionale Projekte mit besonderen Antragsvoraussetzungen 10.000–40.000 Euro, Zukunftswerkstatt bis zu 3.000 Euro

Projektlaufzeit: ab 1. Januar 2027 und bis maximal 31. Dezember 2027 

Schwerpunkte: Nachwuchsgewinnung und Ensembleneugründung, Ensemble- und Verbandsentwicklung, genreübergreifende Kooperationen und kreative Projekte, Coachings und Zukunftswerkstätten

Antragsfrist: 30. September 2026

Beratung und Antragstellung
Alle Informationen zur Ausschreibung, „Fragen und Antworten“ und der Link zur Antragstellung: https://bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds-4/

YouTube-Erklärvideos: www.youtube.com/@bmco.verband

Hotline: +49 (0)30 60 98 07 81 – 35
Telefonzeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:30 Uhr / ab September zusätzlich Montag und Mittwoch bis 18:00 Uhr

Schriftliche Beratung: per E-Mail: amf@bundesmusikverband.de

Eine Auswahl an bisher geförderten Projekten ist hier einzusehen: https://bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds-projektvorstellungen/

Weitere Informationen

1. Juni 2026 Erfolge beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert

Eine stehende Jugendliche mit Geige und ein sitzender Junge mit Cello musizieren konzentriert auf einer Bühne, vor ihnen stehen Notenständer, im Hintergrund sind ein Drumset und zwei Banner mit der Aufschrift "Jugend musiziert" zu sehen.
Maya Anna Violette Bockenheimer, Violine & Juhan Oh, Violoncello, 3. Bundespreis, Foto vom Preisträger:innenkonzert Jugend musiziert Landeswettbewerb Bremen 2026, Sendesaal Bremen, © Landesmusikrat Bremen

Der pyramidale Wettbewerb Jugend musiziert 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche hatten sich im Februar 2026 mit ihren Programmen in verschiedenen Wertungskategorien und Altersklassen vor den Jurys der drei Regionalwettbewerbe in Bremerhaven, in Bremen-Mitte und in Bremen-Nord präsentiert. 51 von ihnen zeigten am Samstag, den 7. März 2025, erneut ihr Talent im Rahmen des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Bremen.

Für zwölf Teilnehmende ging die Jugend-musiziert-Reise weiter nach München und Regensburg. Sie erspielten sich beim Landeswettbewerb die begehrten Weiterleitungen zum Bundeswettbewerb und konnten sich vom 21. bis zum 31. Mai 2026 mit sehr guten Ergebnissen präsentieren. Ein Teilnehmer erhielt mit 22 Punkten einen Zweiten Bundespreis, sieben Jugendliche dürfen sich über Dritte Bundespreise freuen. Wir gratulieren allen jungen Musiker:innen, die das Land Bremen beim Bundeswettbewerb vertreten haben, zu ihren großartigen Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnisse der Teilnehmer:innen aus dem Land Bremen beim Bundeswettbewerb vom 21.-31. Mai 2026 in München und Regensburg

Klavier, AG VI 
Lukas Henkensiefken, Bremen
22 Punkte, 2. Bundespreis 


Kammermusik für Streichinstrumente (gemischte Besetzungen), AG III
Maya Anna Violette Bockenheimer, Violine, Bremen & Juhan Oh, Violoncello, Bremen
20 Punkte, 3. Bundespreis 

Kammermusik für Blasinstrumente (gemischte Blechblasinstrumente), AG V
Tobias Schrader, Trompete, Bremen, Philipp Keimel, Trompete, Bremen, Elisabeth Marlene Lucas, Flügelhorn, Bremen, Elisabeth Schrader, Posaune, Bremen & Pedro Miguel Waterböhr, Tuba, Bremen
20 Punkte, 3. Bundespreis 

Drum-Set (Pop), AG V
Ben Fiete Meyerdierks, Bremen
19 Punkte, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen  

Kammermusik für Streichinstrumente (gemischte Besetzungen), AG III
Anouk Sophie Ladda, Violine, Bremen, Philine Cortés Freier, Violine, Bremen & Amanda Cortés Freier, Violoncello, Bremen
18 Punkte, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen   

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb unter https://www.jugend-musiziert.org

Hier gelangen Sie zur Projektseite Jugend musiziert auf unserer Homepage.

Vielen Dank allen Unterstützer:innen und Sponsor:innen des diesjährigen Durchgangs, den Regionalausschüssen, dem Landesausschuss und den vielen ehrenamtlichen Helfer:innen – ohne sie alle wäre dieser große pyramidale Wettbewerb Jugend musiziert nicht denkbar: Die Sparkasse Bremen, Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, Willy Lamotte Stiftung, Irene und Ernst Atermann Stiftung, Musikschule Bremen, Jugendmusikschule Bremerhaven u.v.m.