Wir halten Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle finden Sie wichtige News, die für das bremische Musikleben von Bedeutung sind. Die Meldungen werden regelmäßig aktualisiert – schauen Sie also gern öfter mal vorbei!

17. November 2025 50 Jahre Klaus-Kuhnke-Institut (KKI) für Populäre Musik

Goldene Luftballons in Form der Zahl 50 vor weißem Hintergrund, umgeben von fallendem goldenem Konfetti, links oben rundes Logo der Klaus-Kuhnke-Instituts für Populäre Musik mit Text.

Der Landesmusikrat Bremen gratuliert dem Klaus-Kuhnke-Institut (KKI) für Populäre Musik zum 50-jährigen Bestehen! 1975 gründeten Klaus Kuhnke, Manfred Miller und Peter Schulze das „Archiv für Populäre Musik“ in Bremen, aus dem das heutige „Klaus-Kuhnke-Institut für Populäre Musik“ hervorgegangen ist. Seit 1991 ist es Teil der Bremer Hochschule für Künste. Aus diesem Anlass wird es am Dienstag, dem 25. November 2025, um 20 Uhr eine Jubiläumsfeier im Konzertsaal der Hochschule für Künste geben (Fachbereich Musik, Dechanatstraße 13-15, 2. Etage).

Geplant ist ein bunter und heiterer Abend mit guter Musik sowie anregender Unterhaltung in einem würdigen Rahmen. Angedacht sind musikalische Grüße aus den Reihen der Hochschule sowie launige und partiell auch nachdenkliche Ansprachen. 

Freund:innen, Wegbegleiter:innen und Unterstützer:innen des KKI sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Die Veranstaltung ist selbstverständlich offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. 

14. November 2025 Amateurmusikfonds – neue Antragsphase startet

Eine Gruppe von Musikern steht vor dem Eingang des Stadttheaters, die Menschen haben Instrumentenkoffer und Taschen in den Händen. Links lehnt ein Musiker auf seinem Kontrabass und wendet dem Betrachter den Rücken zu.
Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven 2024, Foto: Magdalena Stengel

Die Ausschreibungsphase für den bundesweiten Amateurmusikfonds in Höhe von 4,6 Mio Euro ist ab 17. November 2025 eröffnet. Der Amateurmusikfonds wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Dr. Wolfram Weimer gefördert. Er unterstützt Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände, Kirchenmusikensembles sowie Organisationen aus dem Amateurmusikbereich dabei, neue Formate zu entwickeln, ihre Strukturen zu stärken und ihre Tätigkeit zukunftssicher aufzustellen. Für die Projektförderung antragsberechtigt sind gemeinnützige, aktive Amateurmusikensembles, Kirchengemeinden oder Bands sowie andere Organisationen der Amateurmusik. Gefördert werden Projekte, durch die ein Verein oder Verband neue Wege geht, sich neu aufstellt, sich für die Zukunft wappnet oder besondere künstlerische Projekte auf die Bühne bringt. Schwerpunkte sind dabei Nachwuchsgewinnung und -förderung, Ensemble- und Verbandsentwicklung, Ensemble-Neugründung sowie genreübergreifende Kooperationen und kreative Projekte.

Die  Ausschreibungsfrist läuft vom 17. November 2025 bis 2. Februar 2026 für Projekte ab 1. Juni 2026 und bis maximal 30. September 2027.

Förderhöhe: Je nach Reichweite – lokale Projekte 2.500-8.000 Euro, überregionale Projekte mit besonderen Antragsvoraussetzungen 10.000-40.000 Euro.

Der Bundesmusikverband Chor und Orchester (BMCO) ist Träger dieses Förderprogramms und bietet zahlreiche Beratungsangebote an. Wir empfehlen alle Akteur:innen in diesem Bereich, sich den Fonds anzusehen und spannende Projekte zu entwickeln!

Weitere Informationen

27. Oktober 2025 Präsidium des Deutschen Musikrates neu gewählt

Gruppe von Personen in formeller Kleidung in einem Raum mit Holzwänden und großen Fenstern, neben einem Banner mit Text zu Musik und Gesellschaft.
Präsidium Deutscher Musikrat 2025-2029, Foto: Deutscher Musikrat

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates hat am 25. Oktober ein neues Präsidium gewählt! Der Landesmusikrat Bremen gratuliert allen 19 gewählten Persönlichkeiten des deutschen Musiklebens und wünscht ihnen in den kommenden vier Jahren sehr gutes Gelingen, unterstützende Partner:innen und verlässliche Strukturen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Prof. Lydia Grün, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München, steht nun an der Spitze des Deutschen Musikrats. Sie tritt damit die Nachfolge von Prof. Martin Maria Krüger an, der nach über 22 Jahren als Präsident des Deutschen Musikrats nicht erneut kandidierte.

Als Vizepräsident:innen wählten die Mitglieder des Deutschen Musikrats Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Prof. Dr. Jürgen Oberschmidt und Dr. Sandra Wirth.

Als weitere Mitglieder werden dem Präsidium 2025 – 2029 angehören:

  • Birgit Böcher
  • Camille Buscot
  • Prof. Dr. Michael Custodis
  • Silke D‘Inka
  • Michael Duderstädt
  • KMD Christian Finke
  • Lena Krause
  • LKMD Kord Michaelis
  • Mario Müller
  • Nina Ruckhaber
  • Dr. Charlotte Seither
  • Jean-Marc Vogt
  • Max Volbers
  • Friedrun Vollmer

Von der Konferenz der Landesmusikräte wurde zudem ihre Vorsitzende, Prof. Dr. Christine Siegert, in das Präsidium des Deutschen Musikrats entsendet.

21. Oktober 2025 Der Landesmusikrat zu Gast bei … der Hochschule für Künste Bremen – Netzwerktreffen am 26. November

Fassade des historischen Backsteingebäudes der Hochschule für Künste Bremen in der Dechanatstrasse mit Säulenportikus und goldener Inschrift, Personen und Fahrräder davor.
Hochschule für Künste Bremen, Standort Dechanatstraße 13–15, Foto: HfK Bremen, Anja Segermann

Das Veranstaltungsformat „Der Landesmusikrat zu Gast bei …“ geht in die vierte Runde! Wir laden Sie und euch herzlich dazu ein, mit uns einen Abend in der Hochschule für Künste Bremen zu verbringen. 

Der Landesmusikrat zu Gast bei…
der Hochschule für Künste Bremen

Mittwoch, 26. November 2025, 19:00 Uhr
Ort: Hochschule für Künste Bremen, Galerie, Dechanatstraße 13-15, 28195 Bremen

Thema: Musikhochschulen im Wandel Aufgaben, Chancen, Herausforderungen 

Was uns erwartet: Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie sich Musikhochschulen im 21. Jahrhundert positionieren und welche Themen ihre künstlerische und pädagogische Ausbildung prägen. Neben einer Vorstellung der HfK Bremen und der zentralen Podiumsdiskussion bleibt Zeit für Gespräche, Austausch und Vernetzung – eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln. 

Und vorab… 
In einer Führung durch das Haus gibt die Rektorin Prof. Dr. Mirjam Boggasch Einblicke in den Alltag an der HfK Bremen und öffnet Türen, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen sind. Treffpunkt: 18 Uhr in der Galerie.

Programm:

18:45 Uhr Einlass 
19:00 Uhr Begrüßung durch den Vorsitzenden des Landesmusikrats Bremen, Marc Niemann, zusammen mit der Rektorin der Hochschule für Künste Bremen, Prof. Dr. Mirjam Boggasch

Diskussion mit Vertreter:innen aus Hochschule, Kultur und Bildung. Die Podiumsdiskussion fragt danach, welche Themen und Inhalte für Musikhochschulen relevant sind, wie junge Musiker:innen und Musikpädagog:innen bestmöglich auf ihr Berufsleben vorbereitet werden können und welche Rolle Kooperationen zwischen Hochschulen und lokalen Kulturakteur:innen spielen. Das Publikum ist eingeladen, eigene Fragestellungen einzubringen und mit den Podiumsgästen in den Austausch zu treten. 

Unsere Podiumsgäste sind: 
Prof. Dr. Mirjam Boggasch (Rektorin – Hochschule für Künste Bremen)
Tokunbo Akinro (Gesang und Musik-Marketing Institut für Jazz, Rock, Pop – Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Barbara Heindlmeier (Vorständin Freie Ensembles Bremen e.V. – freie Musikerin)
Markus Menke (ehem. Leiter Hamburger Konservatorium, im Ruhestand)
Ulrike Petritzki (Direktorin – Musikschule Bremen)
Prof. Martin Stadtfeld (Professor für Klavier – Hochschule für Künste Bremen)
Prof. Dr. Barbara Stiller (Professorin für Instrumental-/ Gesangspädagogik, Elementare Musikpädagogik, Musikvermittlung – Hochschule für Künste Bremen)
Moderation: Marc Niemann (Vorsitzender Landesmusikrat Bremen)

Im Anschluss kommen wir in lockerer Atmosphäre im HfK-Musikkeller gemeinsam ins Gespräch.

Wir freuen uns auf Sie und euch!

Wir bitten nach Möglichkeit um Anmeldung zur Veranstaltung und insbesondere zur Führung unter info@landesmusikrat-bremen.de oder telefonisch unter 0421 – 705 999 bis zum 24. November 2025. 

Zum Format: Mit der Veranstaltungsreihe „Der Landesmusikrat zu Gast bei …“ bieten wir einmal im Jahr ein Netzwerktreffen bei einem unserer Mitglieder an. Auf diesem Wege bekommen die Fachverbände, Organisationen und Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Dabei werden Themen beleuchtet, die für die gesamte Musikszene des Landes Bremen relevant sind. Im Anschluss an den offiziellen Teil gibt es die Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen und persönlichem Austausch.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Die Führung ist bis auf den Orgelturm barrierefrei. 

Eine Veranstaltung vom Landesmusikrat Bremen in Kooperation mit der Hochschule für Künste Bremen. 


1. Oktober 2025 Anmeldestart für Jugend musiziert 2026!

Ein Mädchen mit dunklen langen Haaren zum Zopf gebunden ist von hinten zu sehen, sie spielt eine Violine. Auf dem Plakat sind Informationen zur Anmeldung bei Jugend musiziert 2026, das Logo von Jugend musiziert und ein QR-Code abgebildet.

Neues Jahr, neues Glück – es geht wieder los! Ab 1. Oktober können sich junge Musiktalente für zahlreiche Solo- und Ensemblekategorien bei Jugend musiziert 2026 anmelden. Die drei Regionalwettbewerbe Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven, die im Februar 2026 durchgeführt werden, bilden damit die erste Stufe des größten deutschen Musikwettbewerbs für Kinder und Jugendliche. Erfolgt im Regionalwettbewerb eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb bekommen die Musiker:innen Anfang März die Gelegenheit, ihr Können erneut den Fach-Jurys vorzustellen.

Also, Ausschreibung studieren, Programm vorbereiten und vom 1. Oktober bis 15. November 2025 online unter https://www.jugend-musiziert.org anmelden!

Alle weiterführenden Informationen für Bremen sind unter diesem Link zu finden.

Zur Information: Für die Einladung zum Bundeswettbewerb 2026 gibt es eine neue, klare Regel. Der Aufsichtsrat der gemeinnützigen Deutscher Musikrat GmbH, dem Träger des Bundeswettbewerbs, hat auf Basis von verschiedenen Vorschlägen der im Frühjahr neu etablierten Bund-Länder-Konferenz Jugend musiziert eine Modifizierung beschlossen. Auf vielfachen Wunsch können Dank dieser neuen Regelung nun Obergrenzen, Kontingente und Optionslisten in der Ausschreibung für 2026 entfallen.

Einfach und transparent:
Die neue Regel für den Bundeswettbewerb im Überblick:

  • Solokategorien (z. B. Klavier solo, Gesang solo):
    → Einladung zum Bundeswettbewerb mit 25 Punkten auf Landesebene
  • Ensemblekategorien (z. B. Duo, Kammermusik):
    → Einladung zum Bundeswettbewerb mit 24 und 25 Punkten auf Landesebene

„Für die jungen Musiktalente bedeutet das mehr Transparenz und Verlässlichkeit“, erklärt Professor Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats. „Wer die erforderliche Punktzahl erreicht, kann sicher mit einer Einladung zum Bundeswettbewerb rechnen. Ich danke insbesondere der Bund-Länder-Konferenz herzlich dafür, den Weg für diese konstruktive Lösung geebnet zu haben.“

Pädagogischer Gedanke:
Damit folgt der Wettbewerb dem Prinzip klarer Leistungskriterien: Insbesondere das gemeinsame Musizieren wird durch die Qualifizierung ab 24 Punkten in den Ensemblekategorien gezielt gestärkt. Neben der Breitenförderung in 190 Wettbewerben auf der Regional- und Landesebene sowie den drei Regionen der deutschen Schulen um Ausland, dient der Bundeswettbewerb als das „Jugend musiziert-Finale“ der Spitzenförderung. Dies drückt sich auch in den nun erforderlichen 25 Punkten für die Solokategorien aus.

Diese Regelung ist zunächst für die nächsten drei Bundeswettbewerbe vorgesehen (2026–2028) und wird anschließend umfassend evaluiert.

25. September 2025 Aftermovie Bremer Musikszene beim HOEG City! Sommer! Fest! 2025

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Aftermovie zum Festivaltag am 29. Juni 2025, Video: famos Film

Bremen, du klingst großartig! Am 29. Juni haben wir gezeigt, wie bunt und lebendig unsere Musikszene ist. Auf dem HOEG City! Sommer! Fest! wurde die Sparkasse Bremen-Bühne einen Tag lang mit Leidenschaft, Vielfalt und richtig guter Musik gefüllt. Rund 100 Musiker:innen – von Nachwuchstalenten bis hin zu erfahrenen Formationen – waren auf dem Domshof dabei und das Publikum voller Begeisterung mittendrin! Ob die Young Voices Bremen, die mutig die große Bühne eroberten, die Accordion Harmonists, die Damen von Sugar’n Spice oder die Bremer Lehrer-Bigband mit ihren energiegeladenen Auftritten: Jede Darbietung war ein echtes Highlight. Am Nachmittag sorgten Turbogenerator, Pixie on Acid, Rapid Strides und Martin Kremming & Band für rockiges Festival-Feeling.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden – auf, hinter und vor der Bühne – sowie an die City Initiative, die Waldemar Koch Stiftung und die Heinz A. Bockmeyer Stiftung für ihre Unterstützung.

Ein gemeinsames Projekt von Die Sparkasse Bremen und Landesmusikrat Bremen

Video: famos Film
Musik im Video: „Why care“ und „Courtesy Talk“ (Pixie on Acid)

Alle weiteren Informationen zum Projekt hier

23. September 2025 Würth-Preis 2025 für International Youth Symphony Orchestra Bremen

Eine Gruppe von 10 Personen steht nebeneinander auf einem rotem Teppich und vor mehreren Bannern. Sie sind festlich gekleidet und schauen glücklich in die Kamera.
Würth Preis für International Youth Symphony Orchestra Bremen: (v.l.n.r.) Johannes Freyer (Präsident der Jeunesses Musicales Deutschland), Johannes Schmalzl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Würth), Ranya Majeed, Horn (Irak), Filip Hovland, Klarinette (Norwegen), Lina Lentz, Violine (Deutschland), Martin Lentz (Dirigent International Youth Symphony Orchestra), Ilva Balina, Viola (Lettland), Andreas Lemke (ehemaliger Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen Bremen), Prof. Dr. Ulrich Roth (stellvertretender Vorstandsvorsitzender Stiftung Würth) und Dr. Ulrich Wüster (Generalsekretär Jeunesses Musicales Deutschland). Foto: Musikschule Bremen

Wir gratulieren herzlich: Das International Youth Symphony Orchestra Bremen (IYSO) hat in diesem Jahr den renommierten Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland erhalten. 
Das Projekt des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Bremen bringt seit 1999 Jugendliche aus aller Welt in der Hansestadt zusammen. Ausgezeichnet wurde das Orchester „als ein hörenswertes Projekt der internationalen Verständigung“, so das JMD-Präsidium in seiner Begründung. Mit dem Preisgeld von 25.000 € würdigt die Stiftung Würth die außergewöhnliche Arbeit unter der Leitung von Martin Lentz.

Den Preis erhielten bereits Persönlichkeiten wie der Pianist Lars Vogt, die Dirigent:innen Mirga Gražinytė-Tyla oder Claudio Abbado, der Perkussionist Martin Grubinger, Ensembles wie das Bundesjugendorchester oder Projekte wie das Education-Programm der Berliner Philharmoniker. Ein bedeutender Erfolg, der die Bremer Jugendorchesterarbeit bundesweit sichtbar macht! 

Weitere Infos hier

9. September 2025 Festivalstudie veröffentlicht – Musikfestivals in Deutschland

Coverbild der Festivalstudie 2025
Foto: Coverbild Festivalstudie 2025

In Deutschland finden regelmäßig rund 1.800 Musikfestivals statt – von Klassik über Rock, Pop und Jazz bis hin zu Elektronik, Folk und Neuer Musik. Eine neue bundesweite Studie liefert erstmals repräsentative Daten zu Struktur, Finanzierung und gesellschaftlicher Bedeutung dieser einzigartigen Kulturlandschaft. Die Studie ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Musik, der Bundesstiftung LiveKultur und des Deutschen Musikinformationszentrums. Die Erhebung wurde durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach.

Die Studie zeigt: Charakteristisch für Festivals ist ihre stilistische Offenheit, denn jedes einzelne vereint heute im Schnitt fünf verschiedene Genres. Im Durchschnitt bringt jedes Festival 30 Konzerte bzw. Acts auf die Bühne – hochgerechnet ergibt das bundesweit jährlich rund 51.000 Konzerte. Bemerkenswert: Rund 40 Prozent dieser Auftritte entfallen auf Nachwuchskünstler:innen und -ensembles. Damit leisten Festivals einen entscheidenden Beitrag zur Förderung kultureller Vielfalt und zur nachhaltigen Entwicklung der Musiklandschaft – stehen jedoch zugleich vor großen strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Zur Studie: https://miz.org/de/fokus/festivalstudie

Pressemitteilung der Initiative Musik, der Bundesstiftung LiveKultur und des Deutschen Musikinformationszentrums

1. Juli 2025 Bremen, du klingst so wunderbar! Bremer Musikszene auf dem HOEG 2025

Eine Gruppe Frauen in weiß-schwarz gestreiften Oberteilen, schwarzen Hosen und roten Accessoires stehen singend nebeneinander und bewegen sich zur Musik. Im Hintergrund ist ein rotes Herz und ein rotes Sparkassenzeichen zu sehen.
Frauenbarbershopchor Sugar’n’Spice auf der Sparkasse Bremen-Bühne beim HOEG City! Sommer! Fest! 29. Juni 2025, Foto: Magdalena Stengel

Wie toll war das denn bitte! Bremen, du klingst so wunderbar!

Bei bestem Wetter haben wir am Sonntag, 29. Juni 2025 auf der Sparkasse Bremen-Bühne beim HOEG City! Sommer! Fest! die lokale Musikszene gefeiert. Etwa 100 kleine und große Musiker:innen in acht ganz unterschiedlichen Formationen haben einen Tag lang gezeigt, was in ihnen steckt. Das Publikum war begeistert – wir auch! Ohne all die großartigen Musiker:innen, die wir in der Hansestadt und in der Seestadt haben, wäre es in Bremen ganz schön still. Wir brauchen die Amateurmusikszene und konnten sie auf diese Weise gebührend sichtbar machen. Es war großartig zu erleben, wie gut die unterschiedlichen Genres miteinander harmoniert haben und alle Beteiligten hinter der Idee standen, sich als eine gemeinsame bremische Musikszene zu präsentieren – auch oder gerade weil sie alle so verschieden waren. 

Für die Kids von Young Voices war es ein aufregender Auftritt auf einer für sie sehr großen Bühne, die Jugendlichen von den Accordion Harmonists waren dagegen schon fast „alte Hasen“, die gezeigt haben, dass Akkordeon spielen alles andere als langweilig ist. Die Damen von Sugar’n’Spice und die Bremer Lehrer-Bigband haben leidenschaftliche Performances hingelegt. Und schließlich haben am Nachmittag vier tolle Bands die Bühne gerockt: Turbogenerator, Pixie on Acid, Rapid Strides und Martin Kremming & Band.

Foto-Impressionen vom Sonntag auf dem Domshof sind hier zu finden!

Vielen Dank an Die Sparkasse Bremen, Cityinitiative Bremen, Waldemar Koch Stiftung und Heinz A. Bockmeyer Stiftung für die großartige Unterstützung und Ermöglichung dieses Tages!

19. Juni 2025 Offener Brief: Dem Künstlerhaus „Use Akschen 91“ droht die Schließung!

Ein graues Symbol einer Welle auf hellem Hintergrund, darunter steht hinter einem Hashtag-Zeichen: Use Akschen Jetzt

Der Landesmusikrat Bremen ist Mitunterzeichner des Offenen Briefes zur Situation des Künstlerhauses Use Akschen 91. Der Text wird hier vollständig abgedruckt und kann gern weiterverwendet werden. Unter dem Hashtag #UseAkschenJetzt wird in den sozialen Medien das Thema behandelt. Gern verlinken, teilen, kommentieren!

Offener Brief
Dem Künstlerhaus „Use Akschen 91“ droht die Schließung!
(ehemals „Haus der Fremden Firmen“, AG Weser)

Seit 2012 wird im Bremer Künstlerhaus „Use Akschen 91“ Kultur geschaffen und gelebt. Weit über 100 Bands, 400 Musiker:innen, Künstler:innen / Ateliers und junge Startup-Unternehmen haben in dieser Kultureinrichtung ein Zuhause gefunden. Bremer Bands schreiben, proben und nehmen ihre Musik dort auf – Amateurformationen, genauso wie erfolgreiche professionelle Acts und Szenegrößen wie Versengold oder Raum27, Mantar, JokA, Stunnah oder Lenny Morris. Es handelt sich damit um das zweitgrößte Kulturhaus Deutschlands und das mit Abstand größte Haus für Kulturschaffende in Bremen, das weit über die Stadtgrenzen unserer Hansestadt bekannt ist. Nun droht dieser Kultureinrichtung die Schließung.

Das im Überseehafen gelegene, viergeschossige Gebäude, in dem sich das Künstlerhaus befindet, wurde ursprünglich als Lehrwerkstätte für Auszubildende der AG Weser genutzt. Aus diesem Grund wurde bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung ein Antrag auf Nutzungsänderung in eine Einrichtung für Kulturschaffende gestellt. Der Nutzungsänderungsantrag steht aufgrund einer bauordnungsrechtlichen Differenz kurz vor der Ablehnung. Somit droht dem Haus die Nutzungsuntersagung und Schließung! Für den Kulturstandort Bremen wäre dies ein herber Verlust, denn der Bedarf an Räumen für Kulturschaffende in Bremen ist nach wie vor sehr hoch.

Proberäume und Ateliers sind rar. Das Künstlerhaus Use Akschen nimmt allein wegen seiner immensen Größe von fast 4000 qm genutzter Fläche eine besondere Rolle in der Bremer Kulturszene ein. Eine Schließung würde weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Kultur- und Musikszene unserer Stadt haben.

Unser Appell geht nun an Sie, eine Lösung zu finden, die sowohl dem rechtlichen Rahmen als auch der kulturellen Notwendigkeit gerecht wird. Wir sind gerne bereit, den Prozess zu unterstützen, der es erlaubt, das kulturelle Schaffen fortzusetzen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass Kunst und Kultur auch in Zukunft einen Platz in unserer Gesellschaft haben.

Wir müssen etwas tun, Sie müssen etwas tun.
Bitte handeln Sie im öffentlichen Interesse.

Im Namen von weit über 400 Kulturschaffenden der Use Akschen 91 und allen Mitzeichnenden.

Freundliche Grüße,
Timo Hollmann, Sprecher und Kulturschaffender der Use Akschen

Mitzeichnende:
Landesmusikrat Bremen, Musikszene Bremen, POP Office Bremen, Clubverstärker, Musikerinitiative Bremen (MIB), Kulturzentrum Lagerhaus, RockCity Hamburg, musicHBwomen, Hafensänger Konzerte, Koopmann Concerts & Promotion