An dieser Stelle finden Sie wichtige News, die für das bremische Musikleben von Bedeutung sind. Die Meldungen werden regelmäßig aktualisiert – schauen Sie also gern öfter mal vorbei!
23. Februar 2026JETZT ANMELDEN zum Bremer Chorfest & Landeschorwettbewerb 2026
Bremer Chorfest 2022, Foto: Magdalena Stengel
Bremer Chorfest & Landeschorwettbewerb vom 6.-8. November 2026
WIR BRINGEN BREMEN WIEDER ZUM SINGEN! Die bremische Chorszene ist groß, bunt und vielfältig – das wollen wir nach 2022 und 2024 erneut unter Beweis stellen und laden alle Chöre aus Bremen, Bremerhaven und umzu herzlich ein, sich für das Festival vom 6.-8. November 2026 zu bewerben. Wir haben das Anmeldeformular, die Ausschreibung und zahlreiche wichtige Infos inzwischen veröffentlicht. Schaut euch auf unserer Projektwebsite um, sprecht in euren Chören darüber und sendet uns den ausgefüllten Anmeldebogen bis spätestens 31. Mai 2026 zurück.
Mit Begegnungskonzerten, dem Landeschorwettbewerb (Samstag, 7. November) und einem Preisträger:innenkonzert (Abend des 7. November), Mitsingangeboten und weiteren Veranstaltungen zeigt sich Bremen drei Tage lang in seiner ganzen sängerischen Vielfalt.
Neu in diesem Jahr ist das Lokale Wettbewerbsformat. Hier können Chöre Wettbewerbsatmosphäre schnuppern, sich aber bewusst vorab gegen die Option der Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb entscheiden. Der Vorteil: ein anspruchsvolles Programm zu erarbeiten, es unter Wettbewerbsbedingungen vor der Jury zu präsentieren und ein wertvolles Feedback zu erhalten.
Mit dem CHORFEST wollen wir die Bremer Chorszene sicht- und hörbar machen, spannende Vokalmusik präsentieren und das Chorleben in seiner ganzen Vielfalt zum Klingen bringen. Das Festival wird vom Landesmusikrat Bremen wieder zusammen mit den Kooperationspartner:innen KreisChorVerband Bremen, Chorverband Niedersachsen-Bremen, Kulturkirche St. Stephani und Deutscher Tonkünstlerverband Bremen veranstaltet.
Ihr habt Fragen? Kein Problem, meldet euch einfach unter chortreffen@landesmusikrat-bremen.de.
18. Februar 2026Aufruf zur Teilnahme an der Studie „Wirtschaftliche Bedeutung von Amateurmusik“
Die bremische Amateurmusikszene ist gefragt!
Viele Menschen finanzieren Musikschule, Musikfreizeiten, Instrumente, Noten oder Equipment – für die Kinder, den eigenen Chor, die Band oder ein anderes musikalisches Hobby. All das sind Ausgaben, die für die Amateurmusik noch nicht wissenschaftlich untersucht wurden. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) ruft dazu auf, an der bundesweiten Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung von Amateurmusik in Deutschland teilzunehmen. Im Befragungszeitraum von Januar bis März 2026 untersucht die Studie die individuellen Ausgaben im Rahmen der Amateurmusik.
Wir rufen dazu auf, mitzuhelfen, die Bedeutung von Chören, Orchestern, Bands, Musikvereine und der Amateurmusik allgemein sichtbarer zu machen und damit die Zukunft zu gestalten! Die Studie erfasst erstmals belastbare Zahlen zum wirtschaftlichen Mehrwert dieser riesigen musikalischen Szene.
Vielen Dank für die Unterstützung! Und gerne weitersagen…
16. Februar 2026Regionalwettbewerbe Jugend musiziert 2026 sind beendet
Die drei Regionalwettbewerbe von Jugend musiziert in Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven sind erfolgreich über die Bühnen gegangen – wir gratulieren allen Kinder und Jugendlichen zu ihren tollen Erfolgen und sagen „Danke, dass ihr dabei wart“! Die Ergebnisse können auf der Website von Jugend musiziert nachgelesen werden. Allen jungen Musiker:innen, die eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhalten haben, drücken wir schon jetzt fest die Daumen für ihre Wertungsspiele am Samstag, 7. März 2026 in der Musikschule Bremen.
Im Februar stehen mehrere Preisträger:innenkonzerte an, in denen sich die jungen Talente aus den Regionalwettbewerben nochmal präsentieren werden! Wir freuen uns auf spannende und vielfältige Programme, die die Vielfalt der Instrumente und Genres widerspiegeln.
Termine der Preisträger:innenkonzerte
Preisträger:innenkonzert Regionalwettbewerb Bremerhaven: Donnerstag, 19. Februar 2026, 17:00 Uhr im Historischen Museum Bremerhaven (An der Geeste)
Preisträger:innenkonzert Regionalwettbewerb Bremen-Nord: Sonntag, 22. Februar 2026 um 17:00 Uhr im Saal der Burg Blomendal (Auestraße 9A, 28779 Bremen)
Preisträger:innenkonzert Regionalwettbewerb Bremen-Mitte: Samstag, 28. Februar 2026 um 17:00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Künste (Dechanatstraße 13-15, 28195 Bremen)
3. Februar 2026Ins Rampenlicht: Die Bremer Akkordeonszene
Akkordeonorchester „Die Bremer Stadtmusikanten“, Foto: Patric Leo
Es kann singen, seufzen, atmen, tanzen – das Akkordeon ist ein Instrument für alle Lebenslagen. Deswegen wurde es von den Landesmusikräten zum Instrument des Jahres 2026 gekürt und steht nun 365 Tage lang im Fokus.
Schon zu Beginn des Jahres haben verschiedene Medien aus Bremen und umzu die bremische Akkordeonszene in Augenschein genommen. Das freut uns sehr – werfen Sie doch mal einen Blick in die Beiträge!
Beitrag bei buten un binnen Das Orchester Die Bremer Stadtmusikanten e.V. durfte den lokalen Fernseh-Sender „buten un binnen“ (Radio Bremen) bei einer Probe begrüßen, daraus wurde ein spannender Beitrag erstellt. „Bremens größtes Akkordeonorchester scheut sich vor keinem Genre“ Hier geht es zum Beitrag
Bericht in der Kreiszeitung „Wenn der Balg den Ton angibt: Akkordeonorchester „Die Bremer Stadtmusikanten“ feiert Instrument des Jahres in Varrel“ (von Lars Warnecke) Hier geht es zum Bericht
Bericht im Weser Kurier „Zwei Bremer Musikerinnen verraten, warum sie das Akkordeon so lieben“ (von Stefan Loskant) Hier geht es zum Bericht
Wer sich von den mannigfaltigen Klängen des Instruments selbst überzeugen will, dem sei das Jahreskonzert des Orchesters Die Bremer Stadtmusikanten e.V. am 7. und 8. März 2026 ans Herz gelegt. Weitere Informationen hier.
Und auch auf einer anderen Ebene können wir in Bremen stolz sein: Schon Ende 2025 wurde Peter von Maydell, Professor für Interfacedesign an der Hochschule für Künste Bremen zusammen mit dem Designer Ingo Aurin mit dem German Design Award und dem NY Product Design Award für den Entwurf eines Kinderakkordeons im Auftrag der HOHNER Musikinstrumente GmbH ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! Hier geht es zum Beitrag der HfK Bremen.
15. Dezember 2025Neue Ausschreibungsphase für Residenzen im Zentrum für Kunst gestartet
Zentrum für Kunst im Tabakquartier
Der Senator für Kultur schreibt für die Bereiche Theater, Tanz und Musik wieder einjährige Residenzen im Zentrum für Kunst für die Saison 2026/2027 aus. Entscheidendes Kriterium für die im ZfK produzierte und präsentierte Kunst ist die Professionalität der dort arbeitenden Künstler:innen und der gesellschaftliche Kontext ihrer Produktionen beziehungsweise Werke.
Auf drei Etagen und mit rund 5.500 Quadratmetern Fläche ist im Zentrum für Kunst im Tabakquartier in Bremen-Woltmershausen ein starkes, sichtbares Forum für Bremens Freie Kunstszene entstanden. Es umfasst zwei Säle, verschiedene Proberäume und Atelierarbeitsplätze, ein Audio-Aufnahmestudio, Räume für Begegnungen, Konzerte, Tanz- und Theaterproben Professionelle, freischaffende, in Bremen lebende und arbeitende Künstler:innen sind mit dieser Ausschreibung eingeladen, sich für einjährige Residenzen im Zentrum für Kunst zu bewerben. Mit seinen räumlichen und technischen Gegebenheiten schafft das Zentrum für Kunst die Voraussetzung für eine qualifizierte künstlerische Arbeit im darstellenden, im bildenden und im musikalischen Kunstbereich.
Antragsberechtigt sind alle Bremer freischaffenden und professionell arbeitenden (Einzel-) Künstler:innen oder Ensembles/Kollektive der o.g. Sparten. Die Residenzen verstehen sich als Förderung der hiesigen Ensembles und Einzelkünstler:innen und werden in Form von Stipendien kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Projekte der residierenden Ensembles/Kollektiven oder Einzelkünstler:innen können im Zentrum für Kunst geprobt und aufgeführt werden. Hierzu stehen Proberäume und Aufführungssäle zur Verfügung. Die Produktionen werden nach den Möglichkeiten des Hauses technisch und organisatorisch unterstützt (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Ticketing). Das Zentrum für Kunst unterstützt die Residenzen ferner mit kulturfachlichen Mitteln bei der Realisierung der Projekte.
1. Dezember 2025PopCamp 2026 – es geht wieder los!
Impressionen aus dem PopCamp 2018, HAIÓN, Foto: Stiehler-Ludewig
Bis zum 31. Januar 2026 können sich wieder Newcomer-Künstler:innen für das PopCamp – das High-Level-Förderprogramm des Deutschen Musikrats – bewerben. Jährlich werden fünf Künstler:innenprojekte aus ganz Deutschland in das Programm aufgenommen, die sich (regional) bereits einen Namen erarbeitet haben und ein ausgeprägtes Profil mitbringen. Die Bands und Solokünstler:innen werden auf dem Weg in die Professionalität begleitet und können neue Kontakte ins Musikbusiness knüpfen.
Wie läuft die Nominierung ab? Interessierte können sich von einem/einer der zahlreichen Nominator:innen fürs PopCamp vorschlagen lassen. Eine Liste der Nominierungsberechtigten Institutionen wie Landesmusikräte, Radiosender, Kultureinrichtungen, Musikwettbewerbe, Musikblogs etc. findet sich hier. Nach der Nominierung bekommen die Newcomer-Künstler:inenn eine Mail zum eigentlichen Registrierungsportal zugeschickt.
27. November 2025„MiKADO-Musik“-Studie: Existentieller Nachwuchsmangel an Musikschulen
Foto: Ulrike Bergmann-Seifert
Am 25. November wurde in Berlin und online die Studie „MiKADO-Musik“ (kurz für: „Mangel an Nachwuchs im Künstlerisch-Pädagogischen Bereich an Ausbildungsinstituten in Deutschland und Oesterreich“) vorgestellt. Gastgeber war der Deutsche Musikrat. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse erhalten Sie hier. Die Studie wird 2026 in der Online-Zeitschrift „üben & musizieren. research“ publiziert.
Zentrale Ergebnisse:
Bis 2035 gehen rund 14.700 Musikschulkräfte in den Ruhestand (Hochrechnung basierend auf aktuellen Zahlen des Verbands deutscher Musikschulen und des Deutschen Musikinformationszentrums).
Dem gegenüber stehen lediglich rund 4.000 Absolvent:innen der Instrumental- und Vokalpädagogik sowie der Elementaren Musikpädagogik.
Damit könnten in 10 Jahren etwa drei Viertel der freien Stellen nicht mit entsprechend qualifizierten Musikschullehrkräften besetzt werden.
Angesichts konstant steigender Nachfrage bedeutet dies, dass mindestens 500.000 Schüler:innen keinen Musikschulunterricht mehr bekommen können.
Die Gründe für den Nachwuchsmangel liegen in mehreren, sich gegenseitig verstärkenden Faktoren. Dazu gehören die strukturellen Bedingungen des Berufs wie eine häufig unzureichende Vergütung und anspruchsvolle Arbeitszeiten. Hinzu kommt eine teilweise negative öffentliche Wahrnehmung, die durch tradierte Abwertungen des Berufsbilds begünstigt wird. Auch persönliche Erwägungen spielen eine Rolle, etwa die Frage der beruflichen Identifikation, der Wunsch nach Sichtbarkeit oder das Bedürfnis nach größerer Autonomie.
Musikpolitische Forderungen:
Die „MiKADO-Musik“-Studie macht deutlich: Wenn nicht umgehend Maßnahmen für bessere Rahmenbedingungen des Berufsfelds Musikschullehrkraft geschaffen werden, droht eine flächendeckende Erosion der Musikalischen Bildung in Deutschland. Denn auch an allgemeinbildenden Schulen ist der Rückgang an qualifiziertem Musikunterricht alarmierend und kann zukünftig nicht mehr durch Musikschulprojekte aufgefangen werden. Daher fordert der Deutsche Musikrat gemeinsam mit dem Verband deutscher Musikschulen und der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen:
Nachwuchsgewinnung durch Praktikums- und Mentoring-Programme sowie Ausweitung der studienvorbereitenden Ausbildungen an Musikschulen für potenzielle Studierende,
Ausweitung praxisorientierter Studienplätze musikpädagogischer Studiengänge, auf Basis deutlich verbesserter personeller Ausstattung und Rahmenbedingungen an Musikhochschulen,
Erweiterung des Kanons der Instrumente und Ensembles mit Blick auf gesellschaftliche Vielfalt,
die Förderung von regionalen Kooperationen zwischen Hochschulen und öffentlichen Musikschulen,
attraktive Arbeitsbedingungen an Musikschulen, sowie eine entsprechende Erhöhung der Budgets für die Umsetzung und bedarfsabhängige Lohnzuschüsse in strukturschwachen Regionen,
Förderprogramme für die Weiterqualifizierung von Musikschullehrenden, die Karrierepfade und Perspektiven eröffnen.
Zur Umsetzung: Einsetzung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Sicherung der außerschulischen Musikalischen Bildung, in der die Kultusministerkonferenz, der Verband kommunaler Arbeitgeber, die kommunalen Spitzenverbände, der Verband deutscher Musikschulen und die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen mitwirken.
Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats, betont: „Die Ergebnisse der ‚MiKADO-Musik‘-Studie sind ein deutlicher Weckruf! Qualifizierte und motivierte Nachwuchskräfte in ausreichender Zahl sind die Basis für unser gesamtes Musikleben und der Schlüssel für die Zukunft des Musiklands Deutschland. Wir brauchen jetzt eine breite Allianz aus politischen Entscheidungsträger:innen und Ausbildungsinstitutionen. In gemeinsamer Anstrengung müssen wir die Rahmenbedingungen für Studium und Beruf im Künstlerisch-Pädagogischen Bereich nachhaltig verbessern. Die Zeit drängt.“
Prof. Christian Fischer, Vorsitzender der Rektorenkonferenz (RKM), ergänzt: „Mit der Studie liegen nun wesentliche, alarmierende Ergebnisse über den gravierenden Nachwuchsmangel in diesem Bereich vor. Die klaren Handlungsempfehlungen für die drei Phasen Studienvorbereitung, Studium und Berufspraxis wollen wir jetzt strukturiert und abgestimmt angehen. Für diese Grundlage sind wir den Initiator:innen und Autor:innen der Studie dankbar.“
Friedrich-Koh Dolge, Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Musikschulen, bekräftigt: „Musikalische Bildung ist ein tragendes Fundament unserer Kultur. Die MiKADO-Musik-Studie zeigt, wie ernst die Lage ist und dass wir uns wieder stärker den Werten zuwenden müssen, die Musik für unsere Gesellschaft bereithält: Orientierung, Gemeinschaft und Menschlichkeit. Diese Haltung – verbunden mit verlässlichen Bedingungen für eine gesicherte Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen – ist entscheidend, wenn wir die Zukunft unserer Musikschulen und unseres Musiklebens sichern wollen.“
Die „MiKADO-Musik“-Studie entstand auf gemeinsame Initiative der „Arbeitsgemeinschaft der Leitenden pädagogischer Studiengänge“ (ALMS) und des „Ausschusses Künstlerisch-Pädagogische Studiengänge“ der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen (RKM). Unter Mitwirkung zahlreicher Musikhochschulen und Studieninstitutionen sowie des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) wurden in einem breit angelegten Crowd-Research-Projekt mit über 50 Forschungsgruppen Ursachen, Herausforderungen und Handlungsansätze untersucht.
Die Steuerungsgruppe der Studie besteht aus:
Prof. Dr. Katharina Bradler (Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden)
Prof. Dr. Michael Dartsch (Hochschule für Musik Saar)
Prof. Dr. Carmen Heß (Hochschule für Musik und Tanz Köln)
Prof. Dr. Wolfgang Lessing (Hochschule für Musik Freiburg)
Prof. Dr. Andrea Welte (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Prof. Dr. Kerstin Weuthen (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)
Zu den beteiligten Institutionen:
Der Deutsche Musikrat engagiert sich für die Interessen von 16,9 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland und ist weltweit der größte nationale Dachverband der Musikkultur. 2020 hat der Deutsche Musikrat gemeinsam mit der Konferenz der Landesmusikräte und der Bertelsmann Stiftung die Studie „Musikunterricht in der Grundschule – Aktuelle Situation und Perspektive“ veröffentlicht. 2024 veranstaltete der Deutsche Musikrat die Pressekonferenz zur Vorstellung der „MULEM-EX“-Studie.
Die „Arbeitsgemeinschaft der Leitenden pädagogischer Studiengänge“ (ALMS) ist ein Zusammenschluss von Verantwortlichen musikpädagogischer Hochschulprogramme im deutschsprachigen Raum. Seit den 1970er Jahren engagiert sich die ALMS für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Studienangebote für außerschulisch tätige Musikpädagog:innen. Mit ihren Stellungnahmen und Empfehlungen hat sie maßgebliche Impulse für die Gestaltung musikpädagogischer Curricula, Berufsfelder und Hochschulpolitik gesetzt.
Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) und deren Ausschuss Künstlerisch-Pädagogischer Studiengänge (KPS) ist der Zusammenschluss der 24 staatlichen Musikhochschulen in Deutschland. Die RKM vertritt national und international die Interessen der Musikhochschulen gegenüber Politik, Hochschulverbänden und Organisationen des Musiklebens und fördert den Erfahrungsaustausch untereinander in Fragen von Lehre, Forschung und Kunst.
Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) ist mit seinen 16 Landesverbänden der kommunale Fach- und Trägerverband von rund 930 öffentlichen Musikschulen in Deutschland, in denen an bundesweit rund 21.000 Unterrichtsstätten über 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von rund 37.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden.
25. November 2025Landesbegegnung Jugend jazzt 2025 erfolgreich zu Ende gegangen
Landesbegegnung Jugend jazzt am 22. November 2025, im Rahmen der 75. Bremer Hausmusikwoche, Saal der Musikinitiative Bremen, Band: Nicht ganz Standard, Foto: LMR Bremen
Am 22. November stellten bremische Jazz-Nachwuchstalente im Saal der Musikerinitiative Bremen ihr Können unter Beweis. Die Landesbegegnung Jugend jazzt fand in diesem Jahr erstmalig im Rahmen der Bremer Hausmusikwoche des Deutschen Tonkünstlerverbandes Bremen statt.
Vor vollem Haus präsentierten sich im einstündigen Konzert die beiden Solisten Konrad Fischer und Simon Hoppe am Flügel sowie die beiden Bands „Nicht ganz Standard“ und „Gen Jazz“. Im Bandwettbewerb überzeugte der geschlossene Gesamteindruck der Band „Nicht ganz Standard“ die Fachjury (Christian Frank und Marc Prietzel). Die jungen Musiker:innen, die ihre Band in der Musik AG der Oberstufe an der Oberschule am Leibnizplatz gegründet haben, dürfen sich über die Weiterleitung zur Bundesbegegnung Jugend jazzt vom 14.-17. Mai 2026 in Halle freuen. Sie erhalten darüber hinaus einen Studiopreis für eine professionelle Aufnahme, gestiftet vom Studio Nord Bremen.
Alle weiteren Teilnehmer:innen konnten sich über Förderpreise freuen. „Gen Jazz“ wird mit einem Band-Coaching oder alternativ einer professionellen Aufnahme in den Räumlichkeiten der MIB gefördert. Die Pianisten erhalten in Absprache mit ihren Lehrkräften einen Workshop ihrer Wahl.
Jugend jazzt ist der große Nachwuchsförderwettbewerb des Deutschen Musikrates für angehende Jazzmusiker:innen. Der Jazz mit seinen einmaligen Möglichkeiten der spontanen Musikgestaltung lebt vom Austausch der Ideen und vom persönlichen Kontakt der Musiker:innen. Dabei ist es besonders wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, sich mit anderen zu vergleichen und so inspirieren zu lassen. Auf dieser Basis arbeitet die Bundesbegegnung, der alle zwei Jahre eine Landesbegegnung vorausgeht. Im Land Bremen wird die Veranstaltung von der Musikerinitiative Bremen organisiert und umgesetzt, Träger des Formates ist der Landesmusikrat Bremen. Auf Bundesebene erwartet die jungen Bremer:innen eine lebendige Plattform aus Festival, Konzerten, Workshops, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen, bei der junge Jazz-Musiker:innen aus ganz Deutschland aufeinandertreffen werden.
24. November 2025Instrument des Jahres 2026: Das Akkordeon – ein echter Alleskönner
Orchesterfestival Bremen und Bremerhaven 2024, Foto: Magdalena Stengel
Mit jeder Bewegung seines Balgs atmet es Musik. Mal entfaltet es die Klangfülle eines ganzen Orchesters, mal berührt es mit der feinen Melodie eines alten Chansons. Diese beeindruckende Bandbreite und Wandlungsfähigkeit machen das Akkordeon zu einem ausdrucksstarken Instrument, das ebenso auf großen Bühnen zuhause ist, wie in intimen kammermusikalischen Momenten.
Daher ist es nur folgerichtig, diesen Alleskönner nun endlich in den Fokus der Aufmerksamkeit zu stellen. Die Landesmusikräte haben gemeinsam entschieden: 2026 ist das Jahr des Akkordeons!
Seit 2008 rufen die Landesmusikräte der teilnehmenden Bundesländer jährlich ein „Instrument des Jahres“ aus, das über zwölf Monate hinweg ins Rampenlicht gestellt wird. Ziel ist es, Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Facetten dieses Instruments zu lenken und dessen kulturelle Bedeutung zu feiern. Die Initiative ist ein partizipatives und offenes Format. Jedes Bundesland hat dabei seine eigene Herangehensweise, um das länderübergreifende Anliegen zu unterstützen.
In Bremen sind Interessierte dazu eingeladen, sich an dieser besonderen Initiative aktiv zu beteiligen und die universelle Kraft des Instruments sicht-und erlebbar zu machen. Das Akkordeon bietet eine beeindruckende Vielfalt an kreativen Ausdrucksmöglichkeiten – ob kleine oder große Veranstaltungen, ob Konzerte, Workshops, Gemeinschaftsaktionen, interdisziplinäre Formate oder digitale Angebote: Jede Aktivität ist willkommen und bereichert die Initiative. Mitmachen können alle, die Freude daran haben, das Akkordeon in den Fokus zu rücken!
Interessierte, die im Rahmen der Initiative aktiv werden möchten, können sich unter info(at)landesmusikrat-bremen.de melden.
18. November 2025Landesbegegnung JUGEND JAZZT am 22. November
Herzliche Einladung! Am Samstag, 22. November findet ab 18:00 Uhr die Landesbegegnung Jugend jazzt 2025 im Saal der Musikerinitiative Bremen (Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen) statt. Der Eintritt ist frei.
Junge Musiker:innen erhalten hier die Chance, ihre Musik in einem professionellen Rahmen und vor einer Fach-Jury zu präsentieren. Der beste Beitrag (Band oder Einzelmusiker) kann von der Jury zur Bundesbegegnung Jugend jazzt 2026 vom Deutschen Musikrat angemeldet werden. Darüber hinaus können weitere Förderpreise vergeben werden, darunter eine Aufnahmesession im Studio Nord, ein Workshop, ein Band-Coaching oder ein Auftritt im Rahmen der Jazzkonzerte der MIB.
Träger des Formats Jugend jazzt ist der Landesmusikrat Bremen, organisiert und durchgeführt wird die Landesbegegnung von der Musikerinitiative Bremen e.V. (MIB), der wir für ihr großartiges Engagement herzlich danken.